Parforchehörner statt Orgel Beeindruckender Hubertusgottesdienst in Melle

Die Parforcehorn-Bläsergruppe Grönegau verlieh der Hubertusmesse in St. Petrus Gesmold ein ganz besondere Note. Foto: Hegering GesmoldDie Parforcehorn-Bläsergruppe Grönegau verlieh der Hubertusmesse in St. Petrus Gesmold ein ganz besondere Note. Foto: Hegering Gesmold

Gesmold. In der St. Petrus Kirche in Gesmold fanden sich zahlreiche Gläubige zu einem beeindruckenden Hubertusgottesdienst ein.

Nicht nur die Parforcehorn-Bläsergruppe Grönegau der Jägerschaft Melle machte diesen Gottesdienst zu einem beeindruckenden Erlebnis. Zudem hatten sich Jagdhornbläser verschiedener Meller Bläsergruppen vor der Kirche versammelt, um die vielen Gottesdienstbesucher mit Jagdhornklängen zu begrüßen.

In beeindruckender Weise zeigten die Jägerinnen und Jäger an den großen Parforcehörnern ihr Können. Sie begleiteten den gesamten Gottesdienst und ebenso die Gemeinde bei den Liedern. Das Stück „Glocken“ erschien manchem Kirchenbesucher, auch aufgrund der hervorragenden Akustik der Kirche, tatsächlich wie Glockengeläut.

In vielfältiger Weise zeigten die Jäger an ihren Parforcehörnern ihr Können. Foto: Hegering Gesmold

Die Predigt des Pfarrbeauftragten Michael Göcking war ebenfalls sehr beeindruckend. Mit zahlreichen Fragen zu unserem aktuellen Lebensstil stimmte er die Besucher nachdenklich. Er mahnte dazu, unsere Erde nicht zu Lasten nachfolgender Generationen auszubeuten oder zu belasten. Ein nachhaltige Nutzung ist auch das maximale Gebot aller Jäger.

Die Kirche selbst war dem Anlass entsprechend durch den Hegering Gesmold festlich geschmückt. Der Altarraum und auch die Kirchenbänke waren mit herbstlichen und jagdlichen Dekorationen ausgestaltet.

Dem Anlass entsprechend war die Gesmolder Kirche festlich geschmückt. Foto: Hegering Gesmold

Nach dem Lied „Kein schöner Land“ und dem „Hubertusmarsch“, beide von der Bläsergruppe Grönegau in der Kirche vorgetragen, zogen die Bläser auf den Kirchenvorplatz. Dort ließen sie im Schein einer Feuertonne noch mehrfach ihre Jagdhörner erklingen.

Gottesdienstbesucher und Jagdhornbläser verweilten noch einige Zeit vor der Kirche, um sich bei einem Glas Glühwein über die Hubertusmesse, die Jagd oder weitere Themen auszutauschen.


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