"Wunderbare Erinnerung an die 850-Jahrfeier" Melle bringt Geschichtenbuch zum Stadtjbuiläum heraus

Am Rande der Präsentation: Ina Wien (links) und Silke Meier mit dem „Meller Geschichtenbuch“. Foto: StadtverwaltungAm Rande der Präsentation: Ina Wien (links) und Silke Meier mit dem „Meller Geschichtenbuch“. Foto: Stadtverwaltung

Melle. Persönliche Lebensgeschichten, Erzählungen Anekdoten und Märchen: Das "Meller Geschichtenbuch", dass aus Anlass des Stadtjubiläums 850 Jahre Melle herausgegeben wurde, ist jetzt in der Stadtbibliothek vorgestellt worden.

„Dieses Buch ist ein wunderbarer Beitrag, um die Erinnerung an die 850-Jahrfeier unserer Stadt wachzuhalten“, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Silke Meier, als sie symbolisch das erste Exemplar der 78 Seiten umfassenden Schrift von Ina Wien vom Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismus entgegennahm. Der Dank der Politikerin galt allen 19 Autoren, die die Texte für diesen Band verfassten. Sie dankte auch Ina Wien, die das Buchprojekt federführend vorantrieb. In ihren Dank schloss die Rednerin ausdrücklich auch Lektorin Susanne Schaadt ein, die das Vorhaben mit wertvollen Ideen und Anregungen begleitete.

Auch junge Autoren dabei

In seinem Geleitwort würdigt Bürgermeister Reinhard Scholz die Tatsache, dass zu den Autoren nicht nur Erwachsene, sondern auch junge Menschen zählen, „die auf diese Weise ihre Verbundenheit mit der Stadt Melle unterstreichen“.

Folgende Bürger zählen zu den Verfassern: Annemarie von Forstner („Gerd“ und „Heimkehr“), Annemarie Daiber („Das Geheimnis der Pflastersteine – eine Stolpergeschichte“), Bernd Meyer („So war es bei uns in Melle“), Amelie Dierdorf, Louisa Friemelt, Sina-Marie Radtke und Sabine Meyer vom Geschichtenworkshop zum „Fabelhaften Melle 2018“ („Die Puppe im Meller Rathauskeller“), Jutta Milker („Die Wildschweinprinzessin“), Dieter Ermshaus („Film ab!“), Elke Sewöster („500 Salis“), Florian Schürmann („Besonderes Melle?!“), Gerhard Stechmann („Handball war im Melle der Nachkriegszeit Kult“ und „Kriegs- und Nachkriegszeit – Jahre der Askese“), Hermann Landmeyer („Himmelswiese“), Ingeborg Neteler („Mein erstes Konzert mit dem Meller Kinderchor in Bünde“), Karin Schaaf („Ziegenmarie“), Maria Beckmann in einer Bearbeitung von Margit Brand („Die alte Eiche“), Michael Sutmöller („Kohlen schüppet?“), Traudl Koltzenburg (Kriegsjahr in Melle 1944 – 1945“) und Victoria Gross („Orgelspiel in der Nacht“).

Während der Buchvorstellung in der Stadtbibliothek trugen Martina Finger, Silke Meier und Christa Möller einige Texte vor und weckten damit Lust auf die Lektüre der neuen Publikation.

Das „Meller Geschichtenbuch“ ist ab sofort in der Tourist-Information am Markt, an der Info-Theke im Stadthaus am Schürenkamp und bei Sutmöller „Bücher & mehr“ an der Plettenberger Straße erhältlich. Es kostet zehn Euro.


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