Ein Bild von Simone Grawe
30.10.2019, 14:14 Uhr NEUES GEWERBEGEBIET NACH ÖKOLOGISCHEN GESICHTSPUNKTEN

Pluspunkt für den Wirtschaftsstandort Melle

Ein Kommentar von Simone Grawe


Zwischen der Gesmolder Straße und der A30 soll das neue Gewerbegebiet entstehen. Die Aufnahme entstand im Sommer. Der Mais ist inzwischen gemäht worden. Foto: Simone GraweZwischen der Gesmolder Straße und der A30 soll das neue Gewerbegebiet entstehen. Die Aufnahme entstand im Sommer. Der Mais ist inzwischen gemäht worden. Foto: Simone Grawe

Melle. Ökologische Aspekte sollen bei der Ausweisung des neuen Gewerbegebietes an der A30 einen besonderen Stellenwert erhalten. Dafür kämpft die Bürgerinitiative "Grün statt Grau". Sie nimmt die Politik und die Stadt mit ins Boot. Dafür können Menschen und Natur nur profitieren, findet unsere Kommentatorin.

Nicht verhindern, sondern nach ökologischen Gesichtspunkten anlegen und den Fokus auf Nachhaltigkeit richten: In ihrem Kampf um ein zukunftsorientiertes und grünes Gewerbegebiet zieht die Bürgerinitiative "Grün statt Grau" gleich mehrere Register.

In dem Wissen, dass sie das Gewerbegebiet nicht verhindern können, nimmt die Initiative die Stadt und die Politik mit ins Boot, um sie mit stichhaltigen Argumenten für ihre Idee zu überzeugen. Auch die Hochschule Osnabrück zeigt Interesse an dem nachhaltigen Gewerbegebiet und nimmt die Pläne zum Anlass für eine Projektarbeit.

Ein zubetoniertes Areal mit hässlichen Wellblechhallen möchte die Initiative mit allen Mitteln verhindern. Sie  fordert stattdessen ein Umdenken mit einem Gespür für Ökologie, Optik und Ästhetik. Parallel zur A30 wird das künftige Gewerbegebiet die westliche Eingangspforte von Melle sein. Sie sollte sich als Aushängeschild und Leuchtturmprojekt präsentieren. 

Die Politik hat es in der Hand, das "grüne Gewerbegebiet" zu einem Vorzeigeprojekt zu machen. Davon profitieren Mensch und Natur, insbesondere aber der Wirtschaftsstandort Melle.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN