Festliche Messe Kolping Gesmold: Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum eröffnet

Der Präses des Diözesanverbandes, Monsignore Reinhard Molitor, leitete den Gottesdienst. Foto:Christiane GrywnaDer Präses des Diözesanverbandes, Monsignore Reinhard Molitor, leitete den Gottesdienst. Foto:Christiane Grywna

Gesmold. Zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie Gesmold gab es eine festliche Messe in der Gesmolder Kirche.

In mehreren Textstellen wurde in der Predigt auf Tugenden eingegangen, die das Leben in einer Kolpingsfamilie prägen, wie Freude, Begeisterung, Mut, Tatkraft, Gottvertrauen und Verantwortung. Der Gottesdienst wurde geleitet vom Präses des Diözesanverbandes, Monsignore Reinhard Molitor. In der Predigt ermahnte er die Kolpinger, die Nöte der Menschen heute zu erkennen. 

Kolping-Vorsitzender Werner Stieve während seiner Begrüßungsansprache. Foto: Christiane Grywna

Er schloss die Heilige Messe mit der Aussage: Auch in der heutigen Zeit hätte Adolph Kolping noch viel zu sagen, und viele kämen dabei nicht gut weg. Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie und viele Gäste im festlich gestalteten Saal des Pfarrheims 

Der Vorsitzende Werner Stieve zitierte in seiner Ansprache zunächst aus dem Gründungsprotokoll von 1919. Danach begrüßte er die anwesenden Mitglieder ("Ohne euch gäbe es dieses Jubiläum nicht") sowie die Gäste aus der Politik, von den Gremien der Kirchengemeinde, von vielen Gesmolder Vereinen sowie von den benachbarten Kolpingsfamilien.

Glückwünsche von Vereinen

In seiner Rede blickte der Vorsitzende auch zurück auf das gemeinsame Festwochenende von vier Gesmolder Jubiläumsvereinen (Viktoria, MGV, Frauengemeinschaft und Kolping) im Mai. Es schlossen sich Grußworte und kurze Reden vom Ortsbürgermeister Michael Weßler, vom Leiter der Pfarreiengemeinschaft Michael Göcking, von einem Mitglied des Diözesanvorstandes des Kolpingwerkes sowie vom Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Ferdinand Hartmann, an. Dieser überbrachte Glückwünsche von den Vereinen des Ortes.  

Ortsbürgermeister Michael Weßler dankte den Kolpingern für ihre tatkräftige Hilfe. Diese zeichne aus, dass sie immer zur Stelle seien. Zum Abschluss ergriff noch der frühere langjährige Pastor der Gesmolder Kirchengemeide, Andreas Loheide, das Wort. Er sagte, dass sich die Kolpingsfamilie immer sowohl durch Geselligkeit als auch durch Hilfsbereitschaft und soziales Engagement ausgezeichnet habe. 

Danach wurde bei einem leckeren Spanferkel, frischen Salaten und kühlen Getränken noch lange zusammen gesessen und geplaudert.


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