Bewegung, frische Luft und gute Laune 300 Teilnehmer beim Meller Wandertag

Entspannt und fröhlich erreichten die Langstreckenwanderer nach 13 Kilometern auf dem Rückweg den Sonnenweg. Foto: Norbert WiegandEntspannt und fröhlich erreichten die Langstreckenwanderer nach 13 Kilometern auf dem Rückweg den Sonnenweg. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Für mehr als 300 Wanderer wurde der achte Meller Wandertag am Sonntag ein durchaus forderndes, aber auch zugleich entspannendes und geselliges Naturerlebnis.

Bei fünf bis sieben Grad und trockener Witterung machten sich am Sonntagvormittag vier Wandergruppen und eine Geo-Caching-Gruppe am Forum im Kurpark auf den Weg. „Wir haben heute ideales Wanderwetter“, freute sich Hermann Kuipers vom mit veranstaltenden Verschönerungs- und Verkehrsverein (VVV) Melle-Mitte. Das Organisationsteam um Ulrike Bösemann von der Stadtverwaltung hatte die fünf Strecken mit unterschiedlichen Längen und Anforderungen zusammengestellt.

Ulrike Bösemann freute sich, dass sich auch wieder einige Familien mit Kindern für die kürzeren Wanderungen angemeldet hatten: Die Fünf-Kilometer-Wanderung führte durch die Innenstadt, ähnlich wie die Drei-Kilometer-Tour, die einen Abstecher in die Else-Auen beinhaltete. Auf der Zehn-Kilometer-Strecke ging es über Feld- und Wanderwege in die Meller Berge bis hoch zur Ottoshöhe.

Mit Ansteckern und Wimpeln für alle Teilnehmer erwartete Ulrike Bösemann im Forum die Rückkehr der Wanderer. Foto: Norbert Wiegand

Bereits um acht Uhr starteten die Langstreckenwanderer auf einen 15 Kilometer langen Rundweg vorbei an der Diedrichsburg bis zum Stuckenberg. Die 50 großenteils erfahrenen Wanderer hatten einen durchaus strammen Schritt und schafften fast fünf Kilometer pro Stunde. Zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel „Forum“ zeigten die Gesichter auf dem Sonnenweg noch keinerlei Spuren von Strapazen. „Das war eine wunderschöner Weg durch die Meller Berge, der als Premium-Wanderweg ausgeschildert werden sollte“, war Teilnehmer Joachim Kohorst voll des Lobes für die Organisatoren.

Geo-Caching wird immer beliebter

22 Wanderführer vom VVV Melle, Heimatverein Bruchmühlen und SC Melle begleiteten die vielen Wanderfreunde auf ihren unterschiedlichen Touren. Allein 50 Teilnehmer hatten sich für die Geo-Caching-Variante entschieden. „Diese spezielle Wanderung verzeichnet jedes Jahr Zuwächse, offensichtlich hat das gemeinsame Suchen der Zwischenziele einen besonderen Reiz für immer mehr Wanderfreunde“, stellte Ulrike Bösemann fest.

Bei der Ankunft der Gruppen im Forum warteten eine Stärkung mit Erbsensuppe, Bratwurst oder vegetarischer Kürbissuppe und Getränke auf die Teilnehmer. Die vor Beginn der Wanderung ausgegebene Wegzehrung mit Obst und Müsli-Riegeln hatte die Stadt spendiert. Am Ende bekamen alle Wanderer noch einen Wanderwimpel und einen Pin. „Das sind begehrte Sammlerstücke“, merkte Ulrike Bösemann dazu an.

Nach der gemeinsamen Mahlzeit übergab der VVV-Vorsitzende Stefan Muhle den Wanderwimpel an den Ersten Stadtrat Andreas Dreier, der ihn an Christian Hoffmeister, Vorsitzender des Heimatvereins Neuenkirchen, weiterreichte. Im nächsten Jahr am 3. Oktober wird der Heimatverein Neuenkirchen der Gastgeber des Meller Wandertages sein, der dann wieder zu Schloss Königsbrück führen wird.

Wimpelübergabe: Andreas Dreier, Georg Wenker, Christian Hoffmeister, Andreas Leder, Ulrich Gövert, Stefan Muhle und Hermann Kuipers (von links). Foto: Stadt Melle

Die Tradition der von Stadtteil zu Stadtteil wechselnden Meller Wandertage wurde beim 111. Deutschen Wandertag in Melle ins Leben gerufen. Mit Melle-Mitte fungierte jetzt der letzte der acht Meller Stadtteile als Ausrichter. Im Jahr 2020 ist Neuenkirchen nach 2012 zum zweiten Mal Gastgeber des großen Treffens der Wanderer aus der Flächenstadt Melle.


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