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Cabrio-Batterie fliegt weit Reifenplatzer sorgt für Stau auf der A30 bei Melle

Rettungswagen waren schnell am Unfallort auf der A30, wo sich ein Stau in Richtung Hannover bildete. Das Cabrio wurde zwar zerstört, der Innenraum blieb aber offenbar intakt. Foto: Festim BeqiriRettungswagen waren schnell am Unfallort auf der A30, wo sich ein Stau in Richtung Hannover bildete. Das Cabrio wurde zwar zerstört, der Innenraum blieb aber offenbar intakt. Foto: Festim Beqiri

Melle. Ein Reifenplatzer führte am Samstagmorgen auf der A30 bei Melle zu einem schweren Unfall und zu Verkehrsbehinderungen in Richtung Hannover. Von den drei Frauen in dem Berliner Unfallwagen wurden zwei leicht verletzt.

Wie die Autobahnpolizei am Samstagmittag mitteilte, platze zwischen den Anschlussstellen Melle-Ost und Riemsloh gegen 10 Uhr circa bei Tempo 100 ein Reifen hinten links an einem Peugeot 306 Cabrio. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, prallte mit dem Bug in die seitliche Leitplanke, dreht sich und geriet auch mit dem Heck gegen die Leitplanke. Ein nachfolgendes Fahrzeug wurde durch Trümmerteile leicht beschädigt.

Unfallstelle zeitweise unpassierbar

Die drei Insassinnen des Cabrios hatten offenbar Glück im Unglück. Obwohl das Unfallfahrzeug einen Totalschaden erlitten haben dürfte, überstand der Innenraum den wiederholten Aufprall weitestgehend intakt. Die 58-jährige Fahrerin blieb unverletzt, ihre beiden weiblichen Fahrgäste kamen mit leichten Verletzungen davon. 

Da sich Trümmerteile über die Fahrbahn verteilten, war es zunächst kaum möglich, die Unfallstelle zu passieren. Die Batterie des Peugeot wurde von der Wucht des ersten Aufpralls herausgerissen und weit auf die Überholspur geschleudert. Es baute sich zeitweise ein Stau auf. Rettungsfahrzeuge waren rasch vor Ort. Da auch Öl aus dem Fahrzeug floss, musste die Autobahnmeisterei zu Reinigungsarbeiten anrücken. Diese dauerten mittags noch an und sorgten weiter für Verkehrsbehinderungen. 


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