Besuchsdienst in Wellingholzhausen Sonnenschein-Preis für Meller Türöffner-Initiative

Die Türöffner aus Melle-Wellingholzhausen erhielten den Preis von Weihbischof Johannes Wübbe (rechts). Foto: Caritas/KnillmannDie Türöffner aus Melle-Wellingholzhausen erhielten den Preis von Weihbischof Johannes Wübbe (rechts). Foto: Caritas/Knillmann

Wellingholzhausen. Die Türöffner-Initiative Wellingholzhausen ist mit dem Sonnenschein-Preis der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück ausgezeichnet worden und hat für ihr Engagement 1000 Euro erhalten.

„Digital und sozial“ lautet das Motto der Verleihung. Seit 2007 zeichnet die Caritas-Gemeinschaftsstiftung jährlich Gruppen und Einzelpersonen aus, die sich ehrenamtlich und sozial engagieren.  

„Dabei orientieren wir uns thematisch an den Jahresthemen des Deutschen Caritasverbandes. Dort geht es in diesem Jahr um den digitalen Wandel“, erläutert Weihbischof Johannes Wübbe, Vorsitzender des Stiftungsrates. „Es war also naheliegend, dass wir in diesem Jahr Initiativen suchen, die digitale Technik für ihr Ehrenamt einsetzen.“ Der Stiftungsrat wurde fündig und kührte aus 16 Einsendungen fünf Preisträger. Intensive Techniknutzung

Menschen besuchen, die allein sind 

Bei der Verleihung im Forum des Papenburger Mariengymnasiums nahmen Anita Brune und Susanne Unner-stall stellvertretend für die 21 Mitglieder der Gruppe den Preis von Wübbe entgegen.

 Die Türöffner-Initiative besucht Menschen, die allein sind. „Wir arbeiten eng mit dem Caritas-Pflegedienst und dem St.Konrad-Heim in Wellingholzhausen zusammen,“ beschreibt Anita Brune das gute Miteinander vor Ort. „Wir bekommen dann Hinweise und nehmen Kontakt zu den Personen auf.“ Eines der Erfolgsgeheimnisse ist, dass die Initiative sehr genau darauf achtet, dass der Türöffner und die besuchte Person Gemeinsamkeiten haben. „Bei der Organisation unserer Arbeit nutzen wir digitale Technik im Team sehr intensiv,“ betont Susanne Unnerstall. Die Gruppe ist ökumenisch und in der Bartholomäus-Kirchengemeinde Wellingholzhausen zuhause.

In der Region gibt es einen zweiten Preisträger: Die Chat-Seelsorge der Telefonseelsorge Osnabrück. Weitere Preisträger kommen aus Bremen und dem Emsland.

Der Sonnenschein-Preis ist nach Carl Sonnenschein benannt. Der katholische Priester wirkte unter anderem in Berlin als Sozialreformer


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