Vorsorgeprojekt "Heart Skipping" Seilspring-Workshop für Grundschüler in Melle-Gesmold

Zwei Stunden haben Viertklässler der Grundschule Gesmold sich in einem Workshop der Deutschen Herzstiftung mit dem Seilspringen auseinandergesetzt. Foto: Michael HengeholdZwei Stunden haben Viertklässler der Grundschule Gesmold sich in einem Workshop der Deutschen Herzstiftung mit dem Seilspringen auseinandergesetzt. Foto: Michael Hengehold

Gesmold. Was sie in zwei Trainingsstunden Seilspringen gelernt haben, führten Viertklässler der Grundschule Gesmold am Mittwoch Eltern und anderen Klassen vor. Hintergrund ist das Projekt "Heart Skipping" der Deutschen Herzstiftung.

Allzu viele Eltern hatten sich allerdings nicht in die Gesmolder Turnhalle locken lassen. Lediglich eine Handvoll wollte das eigene Kind beim Seilspringen sehen. Wobei Seilspringen offenbar keine allzu angesagte Tätigkeit mehr ist, heutzutage muss es schon Rope Skipping heißen, um cool zu sein.

Und so skippten die Viertklässler das Rope unter Anleitung von Jonas Baumann. Den Sportstudenten hatte die Deutsche Herzstiftung als Workshopleiter nach Gesmold geschickt, wo er zusammen mit Klassenlehrer Philo von der Heyde einige Übungen mit den Kindern einstudierte.

Damit möchte die Stiftung Kinder zu mehr Bewegung motivieren. Nach ihren Angaben wurden in 10.000 Workshops bereits 500.000 Schüler erreicht.

Jogging Step und Criss Cross

Die Kinder lernen zunächst die Grundform, aber auch Variationen wie den Jogging Step (ein Fuß nach dem anderen) oder Criss Cross (gekreuztes Springseil). Dazu kommen Übungen in Dreiergruppen, wobei zwei Kinder gemeinsam ein Seil schwingen und ein drittes drüberspringt, nein skippt. Was man früher in jeder Siedlungsstraße gesehen hat, in der es Kinder gab, muss heute ein Workshopleiter vermitteln.

Foto: Michael Hengehold

Nachdem die 16 Kinder der vierten Klasse, exakt je acht Jungs und Mädchen, zwei Stunden geübt hatten, war es dann an der Zeit, dem Publikum die Erträge des Trainings zu zeigen. Das geizte nicht mit Applaus.

Und durfte sich nach der etwa viertelstündigen Vorführung selber am Seil versuchen. Allerdings wurden die Kinder dabei nicht angeleitet, außer in einigen Fällen von den Viertklässlern. Hilfreich wäre es sicherlich gewesen, einmal den Grundsprung vorzumachen und den Schülern zumindest zu erklären, dass man das Seil beim Start hinter den Füßen und nicht davor hat. 


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