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Gemeinde freut sich auf Wallis Neuer Pastor in der Meller Petri-Gemeinde eingeführt

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Melle. Am vergangenen Sonntag wurde Stephan Wallis als Pastor in der evangelisch-lutherischen St.-Petri-Kirchengemeinde Melle und im Kirchenkreis eingeführt.

Superintendent Wolfgang Loos, der Kirchenvorstand der St.-Petri-Gemeinde, und Pastor Michael Wehrmeyer von der katholischen St.-Matthäus-Gemeinde begrüßten Wallis, der zuvor mehr als zehn Jahre im Stadtteil Neuenkirchen tätig war.

In seiner Predigt sprach Superintendent Wolfgang Loos zum Thema „Zeig, wer du bist – sag, was du glaubst“ darüber, dass Christen dazu berufen sind, sich zu „outen“: „Wir sollen offen sagen, was für uns Sinn macht, was uns trägt, wonach wir uns richten und orientieren.“ Im protestantischen Selbstverständnis hieße das, nicht einfach etwas nachzuplappern, sondern aus den Lebenserfahrungen heraus eigene Worte zu finden. Das gelte in besonderer Weise für Pastor Wallis, der von Kindesbeinen an „Glauben geflüstert“ bekommen habe: durch seine Eltern, in der kirchlichen Jugendarbeit, im Studium und im Beruf in den bisherigen drei Wirkungsstätten. „Sie sind ein Pastor, der eine überzeugende Sprache aus dem Zuhören gewinnt“, betonte Loos.

Der Superintendent sprach aber auch vom Recht, Furcht vor der Sprachlosigkeit zu haben, wenn das Leben völlig anders verlaufe als erwartet. Diese Erfahrung hätten Pastor Wallis und seine Familie in den vergangenen zwei Jahren gemacht. Nun beginne etwas Neues: „Wir im Kirchenkreis und in der St.-Petri-Gemeinde freuen uns auf Pastor Wallis. Wir freuen uns auf den Prediger, auf den Pastor und auf den Menschen!“

Nach der Einführung von Pastor Wallis und dem Ende des Gottesdienstes, der von der Petri-Kantorei und dem Gospelchor der Gemeinde unter der Leistung von Daniel Skibbe musikalisch begleitet wurde, lud die Gemeinde zu einem kleinen Empfang im Turmraum der Kirche ein.

Hier begrüßte Pastor Michael Wehrmeyer von der katholischen St.-Matthäus-Gemeinde einen „alten Bekannten“ aus Neuenkirchen, das ja zum katholischen Gemeindeverbund gehöre.

„Ich freue mich auf die ökumenische Zusammenarbeit hier in Melle“, erklärte Wehrmeyer.

Stefan Wallis bedankte sich für alle guten Wünsche und verriet anschließend dann noch seinen persönlichen Leitgedanken für seine Arbeit: „Was ein Pastor von Herzen tut, macht er gut. Und das will ich auch weiter tun.“


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