"Wir knacken die 40000" Gesmolder Kirmes mit rekordverdächtigen Besucherzahlen

Die Kleinsten hatten auch am gestrigen Montag ihren Spaß. Foto: Martin HeuerDie Kleinsten hatten auch am gestrigen Montag ihren Spaß. Foto: Martin Heuer

Gesmold . Nach zwei tollen Tagen ging es bei der 509. Auflage der Gesmolder Kirmes am Montag – dem Abschlusstag – etwas bescheidener zu. Die Temperaturkurve zeigte nach unten, aber der befürchtete Regen legte passend zum Besucherandrang am späten Nachmittag eine Pause ein: „Wir hoffen, dass wir die Besucherzahl von 40 000 knacken können“, übte sich zuvor Marktleiterin Sabine Schlüter in Optimismus.

Das sonnige Wochenende hatte die Grundlage für die rekordverdächtigen Zahlen gelegt. „Wir können nach den Prognosen von den Parkplätzen von 12 bis 14 000 pro Tag ausgehen“, errechnete die Leiterin des Gesmolder Bürgerbüros, „das ist eine hervorragende Resonanz.“ 

Besonders erfreulich: Trotz der hohen Besucherzahlen blieb es auf dem traditionsreichen Kirchweihfest weitgehend friedlich. „Die Einsatzkräfte hatten einen ruhigen Dienst“, so Schlüter.

Lediglich die Ortsfeuerwehr hatte zu tun, als sich eine als Parkplatz genutzte Ackerfläche – vermutlich durch eine achtlos weggeworfene Zigarette – entzündete. Doch die Kameraden bekamen den Brand schnell unter Kontrolle. 

Gaststätten gut frequentiert

So konnten die Gesmolder ihr Fest genießen – bis in die frühen Morgenstunden waren Gaststätten wie der Bierkrug oder Klockenbrink gut frequentiert.

Aber auch die Fahrgeschäfte hatten gut zu tun: „Auch wenn nach der Absage des Propellers ein Überkopf-Fahrgeschäft fehlte, wurden sie sehr gut angenommen“, fand auch die Marktleiterin.

So füllten sich die Straßen und Plätze der Kirmes am gestrigen Montagnachmittag erneut in Windeseile. Die Gesmolder ließen sich den Spaß an ihrer Kirmes durch die etwas kühleren Temperaturen nicht nehmen. Gelungene Mischung

Ein Bummel über die Vergnügungsmeile zu unternehmen, auf der rund 140 Schausteller für ein unverwechselbares Flair sorgen, wird für Einheimische und Besucher aus umliegenden Gemeinden fast zur Pflicht. Besonders erfreulich ist, wie sich die einheimischen Organisationen – von den Pfadfindern bis zum Sportverein Viktoria Gesmold – für die Kirmes engagieren.

So dürfte das größte Volksfest im Grönegau mit einer äußerst gelungenen Mischung aus Tradition und Moderne auch im nächsten Jahr wieder die Kirmesbesucher in Scharen locken.


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