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06.10.2019, 17:13 Uhr KOMMENTAR

In der Krise des Waldes in Melle steckt auch eine Chance

Ein Kommentar von Kirsten Muck


Foto: Kirsten MuckFoto: Kirsten Muck

Melle. Hitze, Wassermangel, Windhosen, Schädlinge und Pilze haben dem Meller Wald in den vergangenen Jahren ordentlich zugesetzt. Die Krise des Waldes ist bedrohlich. In ihr steckt aber auch die Chance, den Wald nun so aufzuforsten, dass er dem Klimawandel standhält, meint unsere Kommentatorin.

Die Waldbesitzer in Melle haben in den nächsten Jahren alle Hände voll zu tun, die Wälder aufzuforsten. Auf vielen Waldflächen wachsen schon jetzt zwischen Buchen auch Bergahorn oder Kirschbaum, die mit der Trockenheit gut zurecht kommen. Da, wo diese Durchmischung noch nicht gegeben ist, ergibt sich nun die Chance, sie umzusetzen. Fördergelder stehen bereit. Es gibt also keinen günstigeren Zeitraum, nun den Wald so aufzuforsten, dass nicht nur die ökonomischen Belange der Waldbesitzer berücksichtigt sind, sondern auch die ökologischen. Denn der Wald hat ja nicht nur die Aufgabe, Holz als Rohstoff zu liefern. Er bindet Kohlenstoffdioxid, verhindert die Erosion der Böden, speichert Wasser, reguliert das Klima, bietet Tieren Lebensraum und Nahrung sowie uns Menschen Erholung. 


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