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12.09.2019, 11:29 Uhr KOMMENTAR

Meller Aktion bitte vorurteilsfrei begegnen

Ein Kommentar von Christoph Franken


Bundesweit laufen Aktionen gegen das Höfesterben, wie hier vor wenigen Tagen in Warnemünde. In Melle setzen Landwirte jetzt auf die Aktion "Grüne Kreuze". Foto: dpaBundesweit laufen Aktionen gegen das Höfesterben, wie hier vor wenigen Tagen in Warnemünde. In Melle setzen Landwirte jetzt auf die Aktion "Grüne Kreuze". Foto: dpa

Melle. Die Aktion "Grüne Kreuze" in Melle kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Landwirte machen mobil: Während in Frankreich dann häufig Straßen blockiert werden und Autoreifen brennen, setzen deutsche Landwirte mit der Aktion „Grüne Kreuze“ auf nachdenklichen Protest: Das Kreuz als Zeichen für den Tod mahnt Passanten, dass hier in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft landwirtschaftliche Betrieb in Not geraten oder schon aufgeben mussten. Das ist eine gute und nachhaltige Form des Protestes. Und: Je mehr Landwirte auch in Melle mitmachen, um so mehr Menschen werden hoffentlich aufgerüttelt, sich mit dem Thema aueinanderzusetzen. Dann aber bitte vorurteilsfrei und ohne ideologische Scheuklappen.  


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