Drei Gebäude im Mittelpunkt Denkmaltag: Interessiertes Publikum bei Meller Führungen

Der Meller Jubiläumstropfen gehört bei Stadtführer Bernd Meyer zum Abschluss jeder Führung. Foto: Christoph FrankenDer Meller Jubiläumstropfen gehört bei Stadtführer Bernd Meyer zum Abschluss jeder Führung. Foto: Christoph Franken

Melle. „Ich war richtig froh über die Resonanz“: Mit diesen Worten reagierte Stadtführer und Heimatforscher Bernd Meyer auf die Zahl der Teilnehmer, die ihn am Sonntag (8.9.) zum „Tag des offenen Denkmals“ begleitet hatten: Bei der ersten Führung um 12 Uhr waren 22 Interessierte dabei, an der zweiten Führung um 14.30 Uhr nahmen zwölf Menschen teil.

Meyer hatte in Absprache mit den Eigentümern drei historische Gebäude in den Mittelpunkt seiner Führungen gerückt: Die frühere Temme-Maschinenhalle an der Gesmolder Straße, das historische Gebäude der Volksbank an der Weststrße und das Starcke-Torbogenhaus am Stadtgraben.

Bei Temme wurde Meyer unterstützt vom Geschäftsführer der RAS Rehatechnik, Bert Lange. Seine Firma war dort 2015 eingezogen.

Bei der Volksbank standen Volksbank-Chef Thomas Ruffe und das frühere Vorstandsmitglied Klaus Windoffer den Besuchern Rede und Antwort.

Im Torbogenhaus kümmerte sich Fotografenmeisterin Anja Sünderhuse um die Gäste. Sie betreibt in dem dekmalgeschützen Bau ihr Fotoatelier und bewohnt die obere Etage.

Meyer unternahm während der jeweils zweistündigen Führung aber auch Abstecher zur Alten Posthalterei, band das Haus Walle mit ein, erläuterte den Verlauf der alten Stadtbefestigung und sprach die Bedeutung einer ehemaligen Brauerei für den Verlauf der Wasserläufe in der Stadt an. Meyer zeigte den Gästen aber auch eine weitere Rarität: einen historischen Keller aus dem 13. Jahrhundert samt Altarraum in einem Privathaus an der Haferstraße.

„Die Teilnehmer waren sehr interessiert und zum Teil fachkundig und ich hatte den Eindruck, die Erwartungen erfüllt zu haben“, sagte Meyer. 


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