140 Fahrgeschäfte, Buden und Verzehrstände in Melle Gesmolder Kirmes 2019: Propeller sorgt für den ultimativen Kick

Samstagabend auf der Gesmolder Kirmes: Die Fahrgeschäfte und Buden sind hell erleuchtet; Treffpunkt für die jüngere Generation. Archivfoto: Christina WiesmannSamstagabend auf der Gesmolder Kirmes: Die Fahrgeschäfte und Buden sind hell erleuchtet; Treffpunkt für die jüngere Generation. Archivfoto: Christina Wiesmann

Melle. Die Gesmolder Kirmes wirft ihre Schatten voraus – mit publikumswirksamen Neuheiten im Programm, die vom 14. bis 16. September Lust auf den Besuch des größten Volksfestes im Grönegau wecken.

„Zu den absoluten Highlights unter den zahlreichen Fahrgeschäften zählt in diesem Jahr der ,Propeller‘, der rund 40 Meter groß und damit deutlich höher als der Turm unserer St.-Petrus-Kirche ist“, sagt der Vorsitzende des Kirmes-Arbeitskreises, Reinhold Kassing. Der „Propeller“, der bundesweit zu den Knüllern unter den Volksfest-Attraktionen zählt, bietet mit einer Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern den „ultimativen Kick – Nervenkitzel inbegriffen“.

Kirmeszauber bei Nacht: Zu vorgerückter Stunde entfaltet das größte Volksfest im Grönegau ein ganz besonderes Flair. Foto: Karl-Heinz Jansen

Dass der „Propeller“ Station in Gesmold macht, wertet Kassing als eindeutigen Beweis dafür, dass das Kirchweihfest in der Schaustellerszene einen hervorragenden Ruf genießt. „Nicht ohne Grund haben sich auch dieses Mal rund 450 Betreiber von Fahrgeschäften, Unterhaltungsbuden, Verzehrständen und Verkaufsbuden um einen Standplatz beworben“, verdeutlicht Ortsbürgermeister Michael Weßler. Aus diesen Bewerbungen hat das Bürgerbüro 140 Schausteller ausgewählt.

„Um das Kirchweihfest kontinuierlich weiterzuentwickeln und in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, steht für uns die Qualität stets im Mittelpunkt“, stellt Marktmeisterin Sabine Schlüter fest, die dem Kirmes-Arbeitskreis ebenso angehört wie Matthias Hartmann, Reinhold Kassing, Harald Kruse, Matthias Otto, Niklas Schulke, Manuela Spreckelmeyer, Claudia Stieve und Michael Weßler. Diesem Anspruch werde das Organisationsteam auch in diesem Jahr gerecht.

Der Break Dance der Familie Wingender ist seit mehr als 25 Jahren dabei. Archivfoto: Christina Wiesmann

Zu den Angeboten zählen ferner der Twister, Musik-Express, Kindersportkarussell, Kaiser’s Zirkuswelt und der Jumbo-Flug. Hinzu kommen Neuheiten wie Big Spin und die kleine Achterbahn Speedy Gonzales, die sich an die ganze Familie richtet. Hinzu kommen kulinarische Angebote, die sich von Grillspezialitäten über Fisch und Kastenpickert bis hin zu Süßigkeiten erstrecken. Und natürlich werden auf der Festmeile Klassiker wie die Los- und die Schießbude nicht fehlen. „Die Kirmes lebt natürlich auch vom Engagement der ortsansässigen Wirte, die erneut mit ins Rad greifen, um das Volksfest zu einem vollen Erfolg werden zu lassen“, verdeutlicht Reinhold Kassing. 

Kirmeslauf

Eingeläutet wird das Volksfest bereits am Freitag, 13. September, ab 16 Uhr mit dem dritten Gesmolder Kirmeslauf. Fortgesetzt wird das Programm am Samstag, ab 14. September, 15 Uhr, mit der traditionellen Kirmes-Messe in der St.-Petrus-Kirche, bevor Ortsbürgermeister Michael Weßler das Kirchweihfest um 16 Uhr auf dem Femlindeplatz eröffnen wird. Zur Feier des Tages verschenkt der Ortsrat 500 Lebkuchenherzen an die jüngsten Besucher, während es für die Erwachsenen Freibier gibt.

Gottesdienst auf dem Autoscooter

Weiterer Höhepunkt im Programm: Der „Gottesdienst auf dem Autoskooter“, der am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr beginnt. Der Messe schließt sich ein Platzkonzert der Blaskapelle Gesmold an. Das eigentliche Kirmestreiben startet um 12 Uhr. „Der frühe Auftakt, den wir inzwischen zum dritten Mal anbieten, hat sich bewährt. Wir tragen damit dem veränderten Freizeitverhalten der Bevölkerung Rechnung“, berichtet Reinhold Kassing.

Ein starkes Team: (von links) Claudia Stieve, Manuela Spreckelmeyer, Thomas Licher, Michael Röhr und Sabine Schlüter setzen alles daran, die Gesmolder Kirmes auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Foto: Stadtverwaltung

Menschen mit Handicap, die das Kirchweihfest mit dem Auto ansteuern, können die Behindertenparkplätze an der Schule nutzen. „Und auf dem Festplatz in der Ortsmitte steht eine Behindertentoilette zur Verfügung, die auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann“, betont Marktmeisterin Sabine Schlüter.

Weitere Informationen zu dieser Großveranstaltung gibt es unter http://gesmolder-kirmes.de.


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