Radweg von Neuenkirchen nach Gerden ist fast fertig Ab 16. September freie Fahrt auf der Gerdener Straße in Melle

Die Vollsperrung der Gerdener Straße dauert an. Voraussichtlich am kommenden Montag soll der Verkehr hier wieder rollen. Foto: Simone GraweDie Vollsperrung der Gerdener Straße dauert an. Voraussichtlich am kommenden Montag soll der Verkehr hier wieder rollen. Foto: Simone Grawe

Melle. Die Vollsperrung auf der Gerdener Straße dauert weiter an. Grund sind kurzfristig aufgetretene Mehrarbeiten. Die umfangreichen Arbeiten zwischen den Kreiseln in Gerden und Neuenkirchen sollen nunmehr bis zum 16. September fertiggestellt sein.

Ursprünglich sollte die Vollsperrung am Montag wieder aufgehoben werden. Wegen zusätzlicher Arbeiten muss die Freigabe jedoch um eine Woche verschoben werden. Das teilt die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

Bis zum kommenden Montag sollen die umfangreichen Arbeiten auf der Gerdener Straße dann fertig sein, so dass die Vollsperrung dann aufgehoben werden kann, erklärt der stellvertretende Behördenleiter Frank Engelmann. 

Im Zuge des Radwegebaues wird auch die Brücke über dem Violenbach saniert. Foto: Simone Grawe

Diesen Moment sehnen sich Autofahrer und Radfahrer schon lange herbei, denn seit Ende Oktober ist die Gerdener Straße voll gesperrt. Das Land baut hier auf einer Länge von 5,4 Kilometern einen neuen Radweg. In diesem Zusammenhang werden auch die Fahrbahn der Gerdener Straße sowie die beiden Kreisverkehrsplätze am Anfang und am Ende der Baustrecke erneuert. Die Gesamtkosten (Fahrbahnerneuerung, Radwegeneubau, Radwegebrücke und Kreisverkehr)  betragen rund drei Millionen Euro, davon entfallen 1,7 Millionen Euro für den Radweg.

Im Anschluss an die aktuellen Bauarbeiten folgen Sanierungsarbeiten am Kreisel in Neuenkirchen, den so genannten "Erdbeerkreisel". Der Kreisel wird dazu halbseitig gesperrt, wobei die Verbindung zwischen Riemsloh und Sondermühlen immer durch eine Baustellenampel aufrechterhalten bleibt.

Auch aus Richtung Neuenkirchen ist ein Befahren der Gerdener Straße nicht möglich. Die Tankstelle in unmittelbarer Nähe kann angefahren werden. Foto: Simone Grawe

In der ersten Bauphase wird nach Angaben von Frank Engelmann die nördliche Hälfte gebaut. Während dieser Zeit wird die Gerdener Straße zum Kreisel abgehangen. Somit ist die Durchfahrt von Gerden nach Neuenkirchen über den Kreisel nicht möglich. 

Die Umleitungsstrecke für die Fahrtrichtung nach Neuenkirchen wird wie gehabt über Riemsloh, der Rahdenstraße, St. Annener-Straße und Riemsloher Straße ausgeschildert, ebenso die Strecke von Neuenkirchen nach Melle. Die Umleitung führt über die Redecker Straße, Borgholzhausener Straße und  Nachtigallenstraße. Im Anschluss, beim Bau der anderen Kreisel-Hälfte wird die „Herbkestraße“ aus Neuenkirchen kommend abgehangen. Dazu wird zusätzlich eine Umleitungsstrecke über die Lange Straße, St. Annener Straße bis zur Rahdenstraße eingerichtet: "Die Arbeiten dauern pro Hälfte etwa drei Wochen, so dass die Gesamtfertigstellung für Ende Oktober vorgesehen ist" betont Frank Engelmann.

Entlang der Radwegstrecke werden derzeit noch einige Erdarbeiten ausgeführt. Foto: Simone Grawe

Auf dem gesamten Streckenabschnitt herrscht gegenwärtig eine rege Bautätigkeit. Mehrere Kolonnen der bauausführenden Straßenbaufirma sind in verschiedenen Bereichen im Einsatz. So wird gegenwärtig die Bushaltestelle Spechtsheide neu gestaltet, hier laufen Pflasterarbeiten. Auf der kompletten Strecke ist der Asphalt bereits aufgebracht, das gilt sowohl für den Radweg als auch für die Fahrbahn der Gerdener Straße. Rechts und links der Bankette werden Restarbeiten ausgeführt, unter anderem laufen Bauarbeitern an der Brücke, die über den Violenbach führt.


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