415 I-Männchen Zahl der Erstklässler in Melle steigt leicht an

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Melle . Am Samstag werden an Meller Grundschulen 415 Jungen und Mädchen eingeschult. Damit steigt die Zahl der I-Männchen leicht im Vergleich zum Vorjahr, in dem 413 Erstklässler gezählt wurden.

25 Klassen werden an elf Grundschulen in acht Ortsteilen gebildet. Die meisten ersten Klassen gibt es an der Grönenbergschule. Dort besuchen 90 Kinder fünf erste Klassen. Dreizügig starten ins neue Schuljahr die Grundschule Wellingholzhausen mit 56 Jungen und Mädchen und die Grundschule im Engelgarten mit 53 Kindern.  

Die meisten Schulen starten zweizügig

An der Grundschule Oldendorf gibt es mit 17 Kindern nur eine erste Klasse. Alle anderen Grundschulen im Stadtgebiet bilden jeweils zwei Eingangsklassen. In Eicken-Bruche werden 30 Kinder eingeschult, in Westerhausen 27. Kleine erste Klassen gibt es auch in Neuenkirchen und Riemsloh, wo jeweils 28 Kinder in die Schule kommen. Die Gesmolder Grundschule zählt 27 Kinder. In Bruchmühlen kommen 29 I-Männchen in die Schule. Die Lindenschule Buer wiederum schult 30 Kinder ein. Dass auch die Westerhausener und Gesmolder Grundschulen zweizügig ins neue Schuljahr starten, liegt am Teiler, den das Land noch einmal herabgesetzt hat. Ab 26 Kindern dürfen in einem Jahrgang zwei Klassen gebildet werden. 

Im Jahr 2018 wurden 413 Schüler in 26 Klassen eingeschult. Spitzenreiter bei der Zahl der neuen Schüler ist seit Jahren die Grönenbergschule. Mit ungefähr 18 Kindern pro Klasse hat Schulleiter Andreas Wegesin gute Bedingungen für das Unterrichten geschaffen. Außerdem benötige er immer einen Puffer für Kinder, die zuziehen oder auch eine Klasse wiederholen. "Wenn man die Klassen zu groß plant, müsste man im Zweifel im laufenden Schuljahr Klassen teilen. Und dem beugen wir vor, indem wir mit fünf kleineren Klassen starten", erklärt er.

Glück bei Stellenbesetzung

An der Sandhorstschule in Bruchmühlen werden am Samstag zum zweiten Mal in Folge zwei Klassen eingeschult. Dann zählt die Schule sechs Klassen. "In den nächsten Jahren werden wir immer zweizügig sein. Deshalb planen wir ja mit der Stadt auch den Anbau", sagt Schulleiter Andreas Neumann. Aus der kleinen Dorfschule wird allmählich ein kleines Schulzentrum mit acht Klassen und einer Mensa. Das zusätzliche Personal konnte Neumann auch schon verpflichten. Zwei neue Kolleginnen stellt er zum neuen Schuljahr ein. Im nächsten Jahr braucht er eine weitere neue Stelle aufgrund der steigenden Schülerzahl, rechnet der Schulleiter vor. "Wir haben Glück gehabt, dass wir die Stellen besetzen konnten", freut er sich. Angesichts des Lehrermangel ist das keine Selbstverständlichkeit. 


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