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14.08.2019, 14:59 Uhr KOMMENTAR

Immer mehr Meller engagieren sich für den Artenschutz

Ein Kommentar von Kirsten Muck


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Melle. Artensterben, Hitzesommer, Klimawandel - allmählich realisieren die Menschen, dass es höchste Zeit wird, zu handeln. Die Aktion 850 Bäume für 850 Jahre Melle hat da einen Impuls gesetzt, der nun Kreise zieht. Endlich tut sich was, meint unsere Kommentatorin.

Erst die Blühwiesen, nun die Streuobstwiesen. Was Umweltschützer wie Kai Behncke in Melle vor ein paar Jahren begonnen haben, zieht nun weite Kreise. Es ist, als hätten die Menschen in der Region nur darauf gewartet, dass ihnen mal jemand vormacht, wie Naturschutz eigentlich funktioniert. Dabei weisen Umweltschützer und Wissenschaftler schon seit über zehn Jahren auf den Klimawandel und das rasante Artensterben hin. Erst jetzt, wo es vor der eigenen Haustür offensichtlich ist, wie ein Artensterben aussieht, werden die Menschen aktiv. Immerhin, und das muss man den Mellern zugute halten, reagieren sie schnell. Und es sind nicht mehr nur die Ökos, die sich um Bienen und Bäume sorgen. Das Thema ist in weiten Teilen der Gesellschaft und bei den Unternehmen in Melle angekommen. Endlich!


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