Pferdenarren und Prominente Herforder Turnier mit von der Leyen und Jürgen Klinsmann

Von Marita Kammeier

Treffpunkt der internationalen Reiterjugend: die German Friendships auf dem Bexter Hof in Herford. Foto: Agentur German FriendshipsTreffpunkt der internationalen Reiterjugend: die German Friendships auf dem Bexter Hof in Herford. Foto: Agentur German Friendships

Herford. Am Wochenende trafen jugendliche Springreiter aus 32 Nationen auf Pferdenarren, Originale und viele Prominente.

Ursula von der Leyen und Jürgen Klinsmann lobten die völkerverbindende Rolle der Reiterei.

Herzstück des Jugendturniers sind die Teamspringen. In zwei Altersklassen zwischen zwölf und 18 Jahren traten jeweils 25 Teams an. Ein deutscher und ein ausländischer Reiter bilden dabei für das gesamte Turnier ein Team. Ein Reiter bringt zwei Pferde mit, zumeist der deutsche Reiter.

Dienstag Paris, Donnerstag Polen und Freitag Herford. In diesem Jahr hatte manch einer gewettet, dass sie nicht kommen würde. Es war ihr erster offizieller Auftritt nach der Wahl zur Kommissionspräsidentin der Europäischen Union, bei dem sie politisch Stellung nahm: Ursula von der Leyen eröffnete das dreitägige internationale Jugendreitturnier German Friendships in Herford.

Seit zwölf Jahren ist die Politikerin Schirmherrin der Veranstaltung. Die Familie Meyer zu Bexten, die dieses ganz besondere Jugendturnier ausrichtet, kennt die Pferdenärrin seit 20 Jahren. „So viel ehrenamtliches Engagement muss unterstützt werden.“ Von der Leyens Kinder waren in der Vergangenheit am Start.

Bestens gelaunt war auch Ex-Fußballnationaltrainer Jürgen Klinsmann, der seine 17-jährige Tochter Laila begleitete. „Phänomenal“, so lautete sein Kommentar, und damit meinte er sowohl die sportliche Leistung seiner Tochter als auch den Geist des Turniers.

Die feierliche Siegerehrung am Sonntag und der Abschied von den 32 Nationen setzte einen emotionalen Schlusspunkt unter sechs Turniertage mit insgesamt etwa 8000 Besuchern auf dem Bexter Hof in Herford. 


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