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16.07.2019, 15:28 Uhr PLÄNE FÜR DIE NEUE MITTE NORD IN MELLE

Panne bei der Vergabe: Das kann ein Ansporn sein

Ein Kommentar von Simone Grawe


Auf den brach liegenden Flächen an der Buerschen Straße wird mit den Bauarbeiten für das neue Wohnquartier begonnen. Foto: Simone GraweAuf den brach liegenden Flächen an der Buerschen Straße wird mit den Bauarbeiten für das neue Wohnquartier begonnen. Foto: Simone Grawe

Melle. Die ersten Planungsaufträge im Sanierungsgebiet "Neue Mitte Nord" in Melle sind vergeben. Wegen einer Panne hat der erste Preisträger des Architektenwettbewerbs kein Angebot abgegeben. Das könnte ein Ansporn für das Gesamtkonzept sein, meint unsere Kommentatorin.

Mit dem Quartier „Neuen Mitte Nord“ schafft die Stadt attraktiven und bezahlbaren Wohnraum an prädestinierter Stelle.

Die hochwertigen Resultate des Architektenwettbewerbs lassen auf eine innovative Umsetzung hoffen. Die Basis zur Umsetzung der ersten Bausteine sind geschaffen, der Auftrag für den Bau des Jugendzentrums und des Umfelds ist erteilt. Mit dem Architekturbüro Eleks & Wilmes aus Melle sind die Voraussetzungen geschaffen, dass ein heimisches Fachbüro mit einem Gespür für die Belange vor Ort ganz gewiss eine städtebaulich ansprechende Lösung präsentieren wird. 

Pech für den ersten Preisträger: Wannenmacher und Möller konnte wegen einer internen Panne kein Angebot abgeben. Das wurmt. Zugleich kann gerade dieser Fauxpax Ansporn für ein innovatives Gesamtkonzept sein. Die Neue Mitte Nord kann dadurch nur gewinnen.  


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