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12.07.2019, 12:59 Uhr KOMMENTAR

Aufgabe in Melle für die Stiftung des Bauernverbandes?

Von Christoph Franken


Der Silage-Rohstoff für die Biogasanlage soll künftig weniger Mais und dafür mehr Wild- und Energiepflanzen enthalten, hofft Daniel Tönsing. Foto: Norbert WiegandDer Silage-Rohstoff für die Biogasanlage soll künftig weniger Mais und dafür mehr Wild- und Energiepflanzen enthalten, hofft Daniel Tönsing. Foto: Norbert Wiegand

Neuenkirchen. Das Thema Wildpflanzen statt Mais kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Mit dem Wildpflanzen-Acker bietet sich eine Alternative, die gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: der Vermaisung der Landschaft und dem damit zunehmend einhergehenden negativen Image von Biogas-Anlagen wird entgegengewirkt und gleichzeitig praktischer Umweltschutz betrieben. Der Mut von Landwirt Jörg Oberschorfheide, ausgetretene Pfade zu verlassen, verdient vor diesem Hintergrund großen Respekt.

Das gilt auch für die Akteure, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der geringere Erlös des Landwirts aufgestockt wird. Das tun in seinem Fall die Bürgerstiftung und die Wildtierstiftung.

Sollten sich weitere Bauern der guten Idee anschließen, würden aber zusätzliche Co-Fianziers benötigt. Das könnte auch ein neues Betätigungsfeld der Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes werden: Gut für das Image des Berufsstandes, gut für die Natur und voll im gesellschaftlichen Trend. 


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