Comics in der Friedensarbeit Kriegsgräberfürsorge: Zwei Meller in Jury des Volksbundes

Von Christoph Franken

Die Jury mit den Sieger-Comics: Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel, Taissir Aboulaye, Sophie
Hollop, Valentina Appel und Sebastia Steinebach (von links). Foto: Marie BasallaDie Jury mit den Sieger-Comics: Peter Eickmeyer, Gaby von Borstel, Taissir Aboulaye, Sophie Hollop, Valentina Appel und Sebastia Steinebach (von links). Foto: Marie Basalla

Melle/Berlin . In dieser Woche traf sich im Berliner Hauptstadtbüro des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Jury des diesjährigen Comicwettbewerbes.

Wie schon im vergangenen Jahr wirkten auch diesmal wieder Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer als Mitglieder der Jury mit.

Zum zweiten Mal waren Schüler in Deutschland und parallel dazu auch in Frankreich zu diesem Wettbewerb aufgerufen. Gemeinsam mit der französischen Partnerorganisation Onac möchte der Volksbund mit dem populären Medium „Comic“ Jugendliche zu Themen wie Friedensarbeit, Kriegsbewältigung, Wiederaufbau und Versöhnung ansprechen. Das Thema in diesem Jahr lautete „Den Schrecken überwinden: Wiederaufbau und Neuanfang“.

 In der deutschen Jury waren dieses Mal auch die beiden Jugendlichen vertreten, die im vergangenen Jahr zu den Gewinnern gehört hatten. Aus zahlreichen Einsendungen wurden in Berlin schließlich zwei Sieger-Comics ermittelt.

„Im nächsten Jahr planen wir einen Workshop für Lehrer aus ganz Deutschland, um das Projekt damit ganz konkret in die Schulen hinein zu tragen“, erklärte Peter Eickmeyer. Er selbst werde in diesem Workshop vermitteln, wie ein Comic aufgebaut sei und welche Konzeption am besten funktioniere, um den Inhalt zielgenau zu transportieren. 


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