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04.07.2019, 17:09 Uhr KOMMENTAR

Lesen ist jetzt Kulturgenuss in Melle

Von Christoph Franken


Eine Lesebrille braucht glücklicherweise nicht jeder, der sich mit Büchern beschäftigt. Diese alte Kulturtechnik will das Literaturfest in Melle fördern Foto: dpaEine Lesebrille braucht glücklicherweise nicht jeder, der sich mit Büchern beschäftigt. Diese alte Kulturtechnik will das Literaturfest in Melle fördern Foto: dpa

Melle. Die Premiere des Literaturfestes Niedersachsen in Melle kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Mutige Frauen in den Büchern stoßen in Melle auf mutige Literaturfest-Organisatoren: Ziel ist es, Literaturfreunde zu bestätigen und möglichst viele andere Menschen dazu zu bringen, mal wieder ein gutes Buch zu lesen.

In einer zunehmend digitalisierten Welt kommt Lesegenuss zunehmend unter die Räder, pardon, unter die I-Phones,I-Pads und PCs. Deren Sprache beschränkt sich auf kurze Mitteilungen, gespickt mit Abkürzungen und meist noch unter Verzicht auf Groß- und Kleinschreibung.

Ok, das ist halt so und lässt sich nicht mehr ändern. Aber parallel dazu auch Freude an guten Texten zu haben und eine gemütliche Lesestunde zu genießen ist Ausdruck von Kultur. Die will das Vorhaben, das wegen der hiesigen starken VGH-Präsenz in Melle startet, fördern. Hoffentlich für alte und neue Leseratten erfolgreich.  


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