Empfang zu Ehren der Gäste aus der Partnerstädten „Melle ist eine weltoffene Stadt“

Gipfeltreffen der Partnerstädte: Zum Abschluss des Empfangs stellten sich Gastgeber und Gäste zu einem Erinnerungsfoto auf. Foto: Martin DoveGipfeltreffen der Partnerstädte: Zum Abschluss des Empfangs stellten sich Gastgeber und Gäste zu einem Erinnerungsfoto auf. Foto: Martin Dove
Martin Dove

Melle. Aus Anlass des Stadtjubiläums 850 Jahre Melle hat die Stadt im Hotel „Bayrischer Hof“ einen Empfang zu Ehren der Partnerstädte gegeben.

„Melle ist eine weltoffene Stadt. Das wird nicht zuletzt daran deutlich, dass bei uns Menschen aus 108 Nationen leben. Diese Weltoffenheit spiegelt sich aber auch in der Tatsache wider, dass unsere Stadt 14  Städtepartnerschaften unterhält, eine eindrucksvolle Zahl, mit der wir in Deutschland eine Spitzenposition belegen“, stellte Bürgermeister Reinhard Scholz in seiner Begrüßungsansprache fest. Er brachte in diesem Zusammenhang seine Freude darüber zum Ausdruck, dass zur 850-Jahrfeier Delegationen aus neun Partnerstädten den Weg nach Melle gefunden hatten.

Gipfeltreffen der Partnerstädte

„Seit der 825-Jahrfeier im Jahr 1994 ist es das erste Mal, dass wieder Repräsentanten aus nahezu allen Partnerstädten bei uns in Melle zu Gast sind, zu einem ,Gipfeltreffen der Partnerstädte‘“, sagte der Verwaltungschef. Sein besonderer Willkommensgruß galt zunächst den Gästen, die die weiteste Anreise auf sich genommen haben, um das Fest in Melle mitzuerleben: Und zwar dem Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in St. Louis in den Vereinigten Staaten von Amerika, Paul R. Obernuefemann, dessen Vorfahren bekanntlich aus Wellingholzhausen stammen, und die Präsidentin der New Melle-Melle Friendship Society, JoAnn Hammel. Ferner begrüßte Scholz den ehemaligen Bürgermeister von Bad Dürrenberg, Thomas Heilmann, Bürgermeister Jaques Nuns aus Eecke/Frankreich, den Bürgermeister aus Eke/Belgien, Danny Claeys, die stellvertretende Bürgermeisterin von Jēkabpils/Lettland, Kristine Ozola, den Bürgermeister aus Melle/Belgien, Bürgermeister Dirk de Maesener, den Bürgermeister aus Melle/Frankreich, Yves Debien, dem Gouverneur der Region Niğde, Yilmaz Simsek, den Bürgermeister der Stadt Niğde, Emrah Özdemir, und die stellvertretende Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Reinickendorf, Sabine Burk.

Neues dazu lernen

„Die Städtepartnerschaften, die Melle mit insgesamt 14 Kommunen verbindet, bietet weltoffenen Bürgern eine wunderbare Gelegenheit, aktiv an der Erweiterung der eigenen Horizonte zu arbeiten und Neues dazuzulernen. Ein Engagement auf diesen Ebenen kann viel dazu beitragen, das Verständnis dessen, was Globalisierung und Interkulturalität sein kann, zu verbessern. Sie hilft, weitere feste Brücken zwischen unseren Völkern zu schlagen“, sagte Reinhard Scholz. Stellvertretend für die Delegationen aus den Partnerstädten brachte Dirk de Maesener ein Grußwort. „Indem wir miteinander sprechen, uns gegenseitig kennenlernen, Gemeinsamkeiten finden und Unterschiede anerkennen, können wir mit einer offenen und konstruktiven Einstellung zusammenarbeiten. Dies kann uns stärken, um die Herausforderungen der Zukunft des vereinten Europas einer globalen Gesellschaft mit immer mehr Mobilität zu bewältigen. Ich möchte deshalb meinen Kollegen aus Melle in Deutschland dafür danken, dass sie uns an diesem Festwochenende die Möglichkeit geben, daran zu arbeiten“, betonte der Redner.

Radierung als Geschenk

Zum Abschluss des Empfangs, der vom Städtepartnerschaftsbeauftragten Gottfried Müller moderiert wurde, überreichte Reinhard Scholz an Konsul Obernuefemann, Gouverneur Simsek und an die jeweiligen Delegationsleiter die Reinhard-Klink-Radierung „Melle international“, in der unter anderem die Wappen aller Partnerstädte der Stadt Melle abgebildet sind.

Auch die Gäste waren nicht mit leeren Händen gekommen. Sie übergaben unter anderem ein großes Mosaik für den Grönenbergpark, ein bleiverglastes Bild und ebenfalls individuell gestaltete Wandteller an Bürgermeister Scholz, der herzlich für diese Präsente dankte.


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