Einblicke in Welt von Schiffsbeladern Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Melle erkundet Neuero

Einen spannenden Unternehmenseinblick gab Neuero-Geschäftsführer Tomas Kisslinger (2. von lins) den Teilnehmern um Arbeitskreisleiter Hermann Krüssel (3. von links).Foto: Bernadette GrabowskiEinen spannenden Unternehmenseinblick gab Neuero-Geschäftsführer Tomas Kisslinger (2. von lins) den Teilnehmern um Arbeitskreisleiter Hermann Krüssel (3. von links).Foto: Bernadette Grabowski
Bernadette Grabowski

Melle. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe zum Jahresthema „Medien, Marketing und Kommunikation“ besichtigte der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Melle die Neuero Industrietechnik für Förderanlagen in Melle.

 Die Teilnehmer erfuhren, wie das Unter-nehmen seine Kommunikation steuert, um seine Expertise sichtbar zu machen, Kunden zu gewinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren. 

Hochwertige Förderanlagen

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe begrüßte der Arbeitskreisleiter Hermann Krüssel, Schulleiter Berufsbildende Schulen Melle, die Teilnehmer bei der Neuero Industrietechnik für Förderanlagen GmbH in Melle. Geschäftsführer Tomas Kisslinger und Marketingleiterin Stephanie Kisslinger gaben einen umfassenden Einblick in das Unternehmen. Denn das Maschinenbauunternehmen ist in einem besonderen Markt unterwegs: Neuero ist Spezialist für pneumatische Schiffsbe- und -entladungen für Schüttgüter und kann auf eine 100-jährige Tradition in der Herstellung zuverlässiger und hochwertiger Förderanlagen stolz sein.

Am Standort Melle wird nicht nur produziert, sondern auch in Innovation und Forschung investiert. 70 Mitarbeiter kümmern sich um die Konzeption und Realisierung der weltweiten Projekte. Im Gespräch mit den Teilnehmern hob Stephanie Kisslinger hervor, dass sich die Mediennutzung und Informationskanäle in den letzten Jahren im Unternehmen stark verändert hätten. „Storytelling und das Erzeugen von Emotionen bei der Ansprache wird immer wichtiger. Und das ist gerade bei einem so technischen und anspruchsvollen Nischenprodukt wie wir es fertigen, eine Herausforderung“ führte sie weiter aus. Nach wie vor sei der persönliche Kontakt die beste Möglichkeit, um Neukunden zu gewinnen. 

Staubarmer Beladekopf

Aber auch das Ausschöpfen von neuen Möglichkeiten, wie der Einsatz von Virtual-Reality-Brillen, mit denen man die Be- und Entladegeräte virtuell selbst bedienen und auseinandernehmen kann, seien wichtige Instrumente in der Kundenansprache. Anschließend besichtigten die Teilnehmer die innovativen Anlagen. Dabei erklärte Geschäftsführer Kisslinger anschaulich die Funktionsweise der Belade- und Entladegeräte. „Das Entladen des Schüttguts wie etwa Getreide, Kaffeebohnen oder Pellets erfolgt pneumatisch, die Beladung hingegen mechanisch über Förderbänder. Unser absoluter Renner ist der staubarme Beladekopf“, erläuterte er beim Rundgang. 

Die Veranstaltung bot spannende Einblicke und Informationen, die die Lehrkräfte und Berufsberater im Unterricht einbauen und ihre Erfahrungen an ihre Schüler weitergeben können.Der Arbeitskreis steht Lehrerinnen und Lehrern aller Fachrichtungen und Schulformen in der Region offen. Interessierte Lehrkräfte können sich beim IAV in den Einladungsverteiler aufnehmen lassen.


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