Kids stürmen die Fichten-Aerna Mehr als 1 000 Besucher beim Jugend- und Familientag des TuS Bruchmühlen

Von Marita Kammeier

Fußball ist ihr Leben: die Jugendmannschaft des TuS Bruchmühlen mit Trainer Denis Moßwinkel und Betreuerin Anika Fischer. Foto: Marita KammeierFußball ist ihr Leben: die Jugendmannschaft des TuS Bruchmühlen mit Trainer Denis Moßwinkel und Betreuerin Anika Fischer. Foto: Marita Kammeier
Marita Kammeier

Melle . Mehr als 1000 Fußballbegeisterte kamen aus dem Landkreis Osnabrück, Bielefeld, den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke in die Fichtenarena nach Bruchmühlen, um dort das Jubiläum beim Jugend- und Familientag mit Spiel, Spaß und Turnieren mitzufeiern.

"Jedes Kind erhält heute einen Pokal, weil es hier nur Sieger gibt und wir so gern strahlende Augen sehen", erzählte Denis Moßwinkel, Chef der Jugendabteilung, der seit sechs Jahren traditionell an Himmelfahrt diesen Tag organisiert. Das hat sich inzwischen bis weit über die Orts- und Landesgrenzen hinaus rumgesprochen.

Fußball ist ihr Leben: Hier spielen Jugendmannschaften des TuS Bruchmühlen gegen den TV Neuenkirchen. Foto: Marita Kammeier


Das 10 000 Quadratmeter große Gelände "An den Fichten" war den ganzen Tag gut besucht. Das vom Organisations-Team Alexandra Adam, Karsten Sprung, Juri Ziemens und Denis Moßwinkel vorbereitete Festprogramm startete bereits am Abend vorher mit einem Turnier für 15 Hobbymannschaften.

Noch hält er sich: Der elfjährige Jason beim Rodeoreiten. Foto: Marita Kammeier


An Himmelfahrt spielten sechs Mannschaften in sieben Turnieren. Große Begeisterung zeigten vormittags die Minis, F1- und F2-Mannschaften. Nachmittags starteten Turniere für E1-, E2- und D-Junioren sowie C-Mädchen-Mannschaften.

Immer wieder jubelten die Vier- bis 14-Jährigen auf dem Sportplatz, aber es flossen auch Tränen bei verlorenen Spielen. "Angefangen habe ich mit sechs Minis, heute sind es 26", freute sich der Trainer. Konzentriert, mit anfeuernden Rufen verfolgten die Zuschauer, darunter viele Eltern, den Verlauf der Spiele .

Cooler Spieler mit Sonnenbrille. Foto: Marita Kammeier


Wer von den Kids gerade mal nicht den Ball rollte, der machte beim Bungeetrampolin mit, übte den härtesten Schuss beim Slush Ice oder versuchte das Rodeoreiten. "Voll cool sieht das Bullenreiten aus", rief Nico, während der elfjährige Jason sich schon zwei Minuten obenhielt. Gerade noch rechtzeitig kam seine Mutter angelaufen, um das Ereignis zu fotografieren. Dann war es jedoch schnell vorbei, und der Junge aus Enger stürzte im hohen Fall zu Boden.

"Ohne die Sponsoren und die sehr fleißigen, hilfsbereiten Eltern können wir diese Veranstaltung nicht stemmen", erklärte ein erschöpfter, aber zufriedener Denis am Ende des gelungenen Familientages.


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