Ein Bild von Simone Grawe
31.05.2019, 15:01 Uhr zuletzt aktualisiert vor WAS WIRD AUS DER ALTEN SÄGEMÜHLE?

Ein Trägerverein könnte die Lösung sein

Ein Kommentar von Simone Grawe


Ein Brand hatte vor knapp zwei Jahren Teile des Dachstuhls in der alten Sägemühle zerstört. Foto: Michael HengeholdEin Brand hatte vor knapp zwei Jahren Teile des Dachstuhls in der alten Sägemühle zerstört. Foto: Michael Hengehold
Michael Hengehold

Melle . Ein viel versprechender Anfang ist gemacht: Bis zum Singen an der Sägemühle wird das Gebäude soweit wieder hergestellt sein wie vor dem Brand. Und langfristig? Ein Trägerverein könnte die Lösung sein.

Die alte Sägemühle ist Dreh- und Angelpunkt für Veranstaltungen im Stadtteil Oldendorf. Seit fast zwei Jahren müssen die Bürger allerdings auf den Treffpunkt verzichten, weil ein Brand Teile des Gebäudes zerstört hat.

Zum Glück springt die Stadt in die Bresche und saniert das Backsteingebäude, bis der Ist-Zustand wie vor dem Brand wieder hergestellt ist. Das ist löblich.

Und langfristig? Der rührige Ortsrat zermartert sich den Kopf über die Zukunft. Ziel sollte sein, das Vorhaben langfristig auf eine solide Grundlage zu stellen. Sollten dabei Fördermittel aus dem ile-Topf winken, kann das nur hilfreich sein. Man kann nur dazu ermutigen, den Förderantrag zum dritten Mal zu stellen. Oldendorf kann dabei nur gewinnen.

Unabhängig davon könnte ein Trägerverein ein tragfähiges Konzept für eine dauerhafte Übernahme sein. Hier können sich Sponsoren, Privatleute und Vereine einbringen und damit ihre Identifikation mit der Sägemühle ausdrücken. 

Das Beispiel Fachwerk 1775 in Wellingholzhausen ist ein Paradebeispiel dafür, dass sich diese Strukturen bewähren: Nachhaltig und erfolgreich. Das ist auch der Sägemühle zu wünschen. Sie ist es wert, mit Leben gefüllt zu werden.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN