zuletzt aktualisiert vor

Umbau der Hauptstelle beginnt Die Sparkasse Melle wird digitaler und diskreter

Die Pläne sind fertig: Andreas Leder, Ernst-August Hoppenbrock und Frank Finkmann präsentierten sie jetzt der Öffentlichkeit. Foto: Christoph FrankenDie Pläne sind fertig: Andreas Leder, Ernst-August Hoppenbrock und Frank Finkmann präsentierten sie jetzt der Öffentlichkeit. Foto: Christoph Franken

Melle. Rund eine Million Euro investiert die Sparkasse in den Umbau ihrer Schalterhalle in der Hauptstelle an der Mühlenstraße. Die Arbeiten beginnen sichtbar für die Kundschaft am 11. Juni und dauern bis Ende August.

Ernst-August Hoppenbrock als Vorsitzender des Sparkassen-Verwaltungsrates, Vorstandschef Frank Finkmann, Filialleiter Andreas Leder und Organisationsleiter Wolfgang Spudy stellten die Pläne jetzt vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Kundenverhaltens vor. Sie verwiesen auf die Digitalisierung der Bankenlandschaft mit weniger Bargeld-Umgang, höheren Anforderungen an Datenschutz und Diskretion sowie gestiegenen Beratungsbedarf. „Insofern passen wir jetzt die baulichen Gegebenheiten der tatsächlichen Nutzung an“, sagte Leder.

So müssen unter anderem die drei bisherigen Kassenschalter dran glauben, von denen seit längerem ohnehin nur noch einer besetzt war. Der Kassenbereich wird jetzt auf einen Auszahlungsplatz zurückgebaut, beidseitig abgeschirmt und ist auf Kundenwunsch auch völlig verschließbar. Nicht zuletzt wegen des dort notwendigen hohen Sicherheitsstandards durch Spezialbauten und schußfestem Glas entstehen an der Kasse hohe Umbaukosten. Aber auch die Erfüllung der Anforderungen an den Brandschutz und die Klimaanlagen kosten viel Geld.

Ein Kassenschalter

Die demnächst kleinere Kasse schafft mehr Platz für größere Besprechungsräume an der Fensterfront. Sie werden zudem etwas tiefer in das Foyer hineingezogen. Auch im rückwärtigen Bereich entstehen veränderte Besprechungsräume, da die jetzigen nach oben offen sind und nicht mehr den Wünschen nach Diskretion genügen. Insgesamt gibt es künftig sieben solcher neuen Räume.

Der Servicebereich wird weiter in die Mitte der Filiale gezogen. „Auch dadurch erreichen wir eine bessere und sinnvolere Raumnutzung“, erklärte Spudy, der mit Kollegen und Baufachleuten seit Monaten den Umbau akribisch plant.

Auch der SB-Bereich wird aufgerüstet. Neben einem so genannten Cash-Recycler für die Ein- und Auszahlung von Scheinen wird ein solches Gerät auch für Münzen aufgestellt. Außerdem erhält das SB-Center einen Münzrollen-Geber. Das SB-Angebot wird auf tägliche Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit ausgeweitet.

Im Hintergrund erhält die Sparkasse eine hochtechnisierte und zukunftsorientiert Digital-Ausstattung. „Unter dem Strich erzielen wir mehr Effiienz durch bessere Raumnutzung und höhere Digitalisierung“, sagte Finkmann. Hoppenbrock hob hervor, dass mit dem Umbau mehr Tageslicht und gleichzeitig mehr Diskretion einziehe. „Das sorgt für Zufriedenheit bei Kunden und Mitarbeitern“, sagte er unter Nicken in der Runde.

„Glauben an Standorte“

Finkmann erinnerte an die bereits abgeschlossenen Umbaumaßnahmen in den Filialen Gesmold, Oldendorf, Westerhausen, Bruchmühlen und an der Plettenberger Straße. Wellingholzhausen sei im Bau und werde zum Jahreswechsel fertig. Buer stehe an. „Wir zeigen damit, dass wir weiter investieren und fest an unsere Standorte glauben“, betonte der Vorstandsvorsitzende.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN