41 Dritt- und Viertklässler Grundschüler lösen Knobelaufgaben bei Mathe-Olympiade in Melle

Kniffelige Aufgaben lösen die Kinder der dritten und vierten Klassen bei der Mathe-Olympiade in der Grönenbergschule. Foto: Kirsten MuckKniffelige Aufgaben lösen die Kinder der dritten und vierten Klassen bei der Mathe-Olympiade in der Grönenbergschule. Foto: Kirsten Muck

Melle. Figuren aus Hölzchen legen, Quadrate mit Spielsteinen auslegen, Palindromzahlen benennen: Bei der Mathe-Olympiade in der Grönenbergschule gab es reichlich Stoff zum Grübeln und Knobeln.

41 Schüler auf fünf Meller Grundschulen haben am Donnerstagmorgen ihr mathematisches Können unter Beweis gestellt. 15 Drittklässler waren dabei, und 26 Viertklässler. Der Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen war ungefähr gleich. Teilgenommen haben die Grundschule im Engelgarten, die Grundschulen aus Buer, Riemsloh und Bruchmühlen sowie die Grönenbergschule. Eineinhalb Stunden lang lösten die Kinder die zum Teil komplexen Aufgaben. "Ich finde die Aufgaben für die vierten Klassen in diesem Jahr recht anspruchsvoll", sagte Barbara Krukemeyer, Mathelehrerin an der Grundschule im Engelgarten. 

Eine Viertklässlerin löst eine Matheaufgabe während der Mathe-Olympiade in der Grönenbergschule. Foto: Kirsten Muck

Eine besondere Vorbereitung erhielten die Kinder im Vorfeld nicht. Denn diejenigen, die die ersten beiden Runden der Olympiade schaffen, gehören eh zu den Leistungsstarken ihres Jahrgangs. "Hier sitzt die Creme de la Creme", bemerkte eine der Lehrerinnen. Da die Aufgaben zentral vom Land Niedersachsen gestellt werden, gibt es in der Bewertung auch keinen Spielraum, den Lehrer eventuell nutzen könnten. Benotet wird nach einem Punktesystem, wie auch schon in der zweiten Runde, die jede der teilnehmenden Schulen intern abhielt. Die dritte Runde in der Grönenbergschule ist allerdings auch schon die letzte Runde. Weiter geht es nicht. Die Schüler bekommen Urkunden mit Noten für ihre Teilnahme. 

Rechendreiecke und Würfelnetze

Abgefragt werden auf den vier Seiten unterschiedliche mathematische Fähigkeiten. In Rechendreiecken müssen die Schüler beispielsweise unterschiedliche Zahlen einsetzen, damit an jeder Dreiecksseite die Summe 9 beträgt. Die Summe kann auch größer sein. Je nach Alter wächst der Zahlenraum, in dem die Kinder diese Aufgaben lösen müssen. In einer Aufgabe bearbeiten die Schüler Würfelnetze. Dabei sollen sie ein Quadrat mit unterschiedlichen Spielsteinen auslegen. Meist gibt es nicht nur eine Lösung. Die Kinder können also ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Viertklässler lösen noch eine Textaufgabe. Und Palindromzahlen - Zahlen, die vorwärts und rückwärts gelesen gleich sind - müssen alle Kinder auflisten. 

Was nun besonders schwierig und leicht war, da gingen die Meinungen der Schüler auseinander. "Ich fand die letzte Aufgabe ein bisschen schwer. Da mussten wir ein Rechteck ausfüllen und das ging irgendwie nicht", meinte ein Viertklässler. Auch das kann in dem Fragebogen vorkommen, dass sich Aufgaben gar nicht lösen lassen. Dies zu erkennen, gehört schließlich auch zu den Fähigkeiten der jungen Mathematiker. 


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