Meller Freibäder starten in die neue Saison Ab ins kühle Nass: Freibad Riemsloh öffnet am 1. Mai

Buchstäblich mit Hochdruck arbeitet Schwimmmeister Volker Beinke im Riemsloher Freibad. Am 1. Mai beginnt hier die Saison. Foto: Simone GraweBuchstäblich mit Hochdruck arbeitet Schwimmmeister Volker Beinke im Riemsloher Freibad. Am 1. Mai beginnt hier die Saison. Foto: Simone Grawe
Simone Grawe

Melle. Im Riemsloher Freibad beginnt am 1. Mai die Saison. Die übrigen vier Bäder im Grönegau ziehen Mitte Mai nach: Das Wellenfreibad und Wellingholzhausen öffnen am 12. Mai, Oldendorf und Neuenkirchen am 18. Mai.

Das Freibadteam um Volker Beinke und Mitarbeiter der Stadt haben das Riemsloher Bad aus dem Winterschlaf geweckt und für die neue Saison hergerichtet. Am Dienstag waren noch Hochdruckreiniger und Heckenscheren im Einsatz, bevor es am 1. Mai pünktlich um 8 Uhr losgehen kann. Ein Rahmenprogramm zur Eröffnung durch den Bürgerverein Riemsloh wird es nicht geben, dafür lockt das Bad mit einer wohltemperierten Wassertemperatur von 28 Grad, einer Einmeter- und Dreimeter-Sprunganlage, einem Nichtschwimmerbereich mit Rutsche, Baby- und Kinderbecken, Kiosk, einer Kinderspielecke und einem Schachspiel.

Das Kinder-Planschbecken im Riemsloher Freibad kann derzeit noch nicht genutzt werden. Die Reparatur soll Ende Mai beendet sein. Foto: Simone Grawe


Auf die Nutzung des Kleinkinder-Planschbecken müssen die Besucher vorerst allerdings verzichten. Nachdem es Rissbildungen gegeben hatte, wird das runde Betonbecken mit einem Durchmesser von etwa neun Metern und einer flach ansteigenden Wassertiefe bis etwa 30 Zentimeter gegenwärtig erneuert. Voraussichtlich Ende Mai steht soll die Reparatur, die knapp 38 000 Euro beträgt, beendet sein. Dass das Planschbecken nicht rechtzeitig zur Eröffnung fertig ist, begründet Stadtsprecher Jürgen Krämer mit Lieferschwierigkeiten.

Wegen der Risse und der immer wieder problematischen Rutschigkeit des mit blauer Schwimmbadfarbe gestrichenen Beckenbodens wurde das Becken vor elf Jahren mit einem Belag aus Fallschutz-Kunststoff ausgestattet, wie man ihn auch als Fallschutzbelag bei Spielplätzen kennt, führt Jürgen Krämer in einem Gespräch mit unserer Redaktion aus. 

Dieser Belag zeigt seit einiger Zeit ebenfalls Risse und löst sich teilweise vom Betonuntergrund. Zu Beginn der letztjährigen Saison wurde das Becken lediglich provisorisch etwas repariert. Mit dem Einbau des neuen Planschbeckens soll jetzt eine dauerhafte Lösung geschaffen werden. Im Zuge der Arbeiten wird das alte Becken überbetoniert. Es dient dann als Sohlplatte für das neue Becken.


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