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16.04.2019, 12:59 Uhr KOMMENTAR

EU-Bürokratie lässt in Melle grüßen

Ein Kommentar von Christoph Franken


Noch nicht wieder wintertauglich: die Alte Sägemühle in Oldendorf. Archivfoto: Michael HengeholdNoch nicht wieder wintertauglich: die Alte Sägemühle in Oldendorf. Archivfoto: Michael Hengehold

Melle. Die mehrfachen Antragsverfahren zum Ile-Förderprogramm kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Es ist begrüßenswert, dass die EU Gelder für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung stellt. Aber es ist traurig, wie sich bei der Umsetzung einer guten Idee die Bürokraten wieder einmal verheddern. Wenn selbst Fachleute mit Blick auf den offensichtlich unkalkulierbaren Fördertopf von einer „Wundertüte“ sprechen, ist bereits ein Grundproblem sichtbar: die fehlende Verlässlichkeit.

Und wenn den Antragstellern dann auch noch geraten wird, nicht aufzugeben und ihre Anträge immer wieder neu zu stellen, dann wiederholt sich der bürokratische Aufwand auf allen Ebenen. Zudem gibt das federführende Landwirtschaftsministerium von Zeit zu Zeit „Impulse“, was die Antragstellung angeht. Ein klares Verfahren sieht anders aus.

Unter dem Strich bleibt der Eindruck: mal wieder eine bürokratische Aktion aus Brüssel.


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