An der Allendorfer Straße Glaspfand für Radweg-Meter in Melle

Vor dem Fahrrad freuen sich auf die gemeinsame Veranstaltung: Johannes Uthoff, Marius Bulthaupt und Florian Avermann vom Vorstand der Landjugend Borgloh sowie Günter Komesker und André Osterheider von der Radweginitiative Allendorfer Straße. Foto Jannik HehemannVor dem Fahrrad freuen sich auf die gemeinsame Veranstaltung: Johannes Uthoff, Marius Bulthaupt und Florian Avermann vom Vorstand der Landjugend Borgloh sowie Günter Komesker und André Osterheider von der Radweginitiative Allendorfer Straße. Foto Jannik Hehemann

Gesmold/Borgloh. Rund 3500 Gäste erwartet die Landjugend Borgloh am Ostersonntag auf dem Hof Böckmann zur Osterfeuer-Party. Für die Landjugend ist das ein Anlass, den Radwegverein Allendorfer Straße im Meller Stadtteil Gesmold mit einer gemeinsamen Aktion zu unterstützen.

„Wir wollen mit beiden Vereinen Hand in Hand für mehr Sicherheit sorgen und unterstützen als Landjugend deshalb das Radwegvorhaben an der Allendorfer Straße“, sagte Florian Avermann.

An zwei Ständen im Festzelt können die Partygäste den Radweg mit geringem Aufwand symbolisch verlängern. Dazu müssen sie lediglich ihre leeren Gläser und Karaffen bei den Mitgliedern des Radweg-Vereins abgeben. Das Glaspfand löst der Verein dann an der Theke der Landjugend ein und rechnet die Erlöse in hinzugewonnene Meter für den Radweg um. „1 Meter Radweg kosten in der Umsetzung rund 250 Euro Euro“, erklärte Günter Komesker, Vorsitzender des Vereins Radweg Allendorfer Straße.

Die Verkehrsführung während des Osterfeuers ist jedes Jahr für die Organisatoren eine Herausforderung, denn die Landesstraße ist während der Feierlichkeiten nur einspurig befahrbar. Viele ehrenamtliche Helfer sichern die Zufahrten zum Fest und sperren die Wege ab. Allein Ausleuchtung und Beschilderung der Straße erfordert großen Aufwand.

„Grenzen in Bewegung“

Der Radwegverein sieht eine große Chance in den Flurbereinigungsverfahren Borgloh–Ost und Gesmold, die fast den gesamten Streckenverlauf der Allendorfer Straße abdecken. „Hier geraten Flächen und Grundstücksgrenzen in Bewegung“, erklärte Komesker weiter. „Dies ist eine einmalige Chance, die Bereitstellung der notwendigen Flächen entscheidend und schnell voran zu bringen.“ Der Verein will im nächsten Schritt ein Planungsbüro mit der Erstellung einer Genehmigungsplanung beauftragen. 


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