Von Traurigkeit und Herzeleid Johannes Vetter spielt auf der Wallenbrücker Orgel

Johannes VetterJohannes Vetter

Johannes Vetter spielt am Samstag, 6. April, ab 19 Uhr auf der Orgel in der Marienkirche in Spenge-Wallenbrück

Spenge Das Konzertmotto „Ist das nicht zu beklagen?“ stammt aus dem Kirchenlied „O Traurigkeit, o Herzeleid“.

Der Dichter Friedrich Spee lebte um die Wende vom 16. ins 17. Jahrhundert. Der Jesuit war ein scharfer Kritiker der Hexenprozesse. Christlicher Glaube positioniert sich zur gesellschaftlichen Realität. „Ist das nicht zu beklagen?“ ist eine zutreffende Beschreibung gegenwärtiger Wirklichkeiten.

Der Herforder Organist und Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter hat Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Franz Liszt und Olivier Messiaen zusammengestellt, um diese Zusammenhänge zu bedenken. Friedrich Spees Passionslied erklingt am Samstag, 6. April, ab 19 Uhr in Kompositionen von Johannes Brahms und Franz Liszt.

Den Rahmen des Programms bilden Orgelkompositionen Johann Sebastian Bachs, die zu seinen Leipziger Spätwerken gehören. Olivier Messiaens Meditation „Jesus nimmt das Leiden an“ verbindet die Klage mit einer visionären Perspektive.

Johannes Vetter war 15 Jahre Kantor in den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Er konzertiert regelmäßig in Jerusalem, war Kreiskantor im Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh und versieht gegenwärtig den Organistendienst in St. Marien auf dem Berge in der Hansestadt Herford.


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