Kurse für 5. und 6.-Klässler Junge Meller in die Welt der Roboter entführt

Dem Roboter die ersten Schritte beibringen: Das praktizieren hier die jungen Teilnehmer und Anleitung von Lukas Freundeberg (rechts). Foto: SFZDem Roboter die ersten Schritte beibringen: Das praktizieren hier die jungen Teilnehmer und Anleitung von Lukas Freundeberg (rechts). Foto: SFZ

Melle. Naturwissenschaften jungen Leuten nahe bringen: Das ist seit Jahren das Ziel von Unternehmen und Schulen, weil gerade in diesen Branchen Fachkräfte fehlen. In Melle wurden jetzt sogar Kids von 5. und 6. Klassen spielerisch an die Themen herangeführt.

 „Robotics“ heißt das Angebot, das vom Schülerforschungszentrum Osnabrück (SFZ) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück durchgeführt wird. Unterstützt wird es vom Unternehmensnetzwerk Melle. Die Bürgerstiftung der Sparkasse Melle fördert das Vorhaben mit 6000 Euro. Damit ist das Angebot im ersten Jahr kostenlos und es konnten sieben Laptops und sieben EV-3-Roboter angeschafft werden.

Der Kurs wird wöchentlich am Montagnachmittag in der Berufsschule stattfinden, die ihre Räume zur Verfügung stellt. 32 Schüler, darunter fünf Mädchen, nahmen an der Auftaktveranstaltung teil.

In seiner Begrüßung hob BBS-Schulleiter Hermann Krüssel den Stellenwert der Fächer Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik und Technik für die Wirtschaft hervor. Insofern freue er sich, wenn die BBS helfen könne, Lust auf Forschung und das Entwickeln eigener Ideen zu wecken.

Spielerische Experimente

Werner Söte, promovierter Ingenieur und Professor der Hochschule Osnabrück im Ruhestand, skizzierte als Vorsitzender der SFZ das Anliegen. „Wir gehen in den Kursen spielerisch und experimentierfreudig den naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auf den Grund“. Die Kurse gebe es bereits in Osnabrück, Dissen und Bersenbrück. Melle komme nun neu dazu.

Mit Spaß gehts am besten

Als außerschulische Forschungseinrichtung stehe das SFZ im Mittelpunkt eines lebendigen Netzwerkes zwischen den Schulen, Hochschulen und Firmen der Region.

Die Kinder sollten in den Kursen mit viel Spaß Stück für Stück an die Konstruktion und Programmierung eines Roboters herangeführt werden. Auf höherem Level gebe es dann sogar „Robotics-Meisterschaften.

Zwei Studenten der Ingenieurwissenschaften, Fabian Icken und Lukas Freudenberg, entführten die jungen Teilnehmer dann in die Programmierwelt für Roboter. Anschließend ging es in einzelnen Gruppen darum, erste Bausätze zu fertigen. Unterstützt wurden die Schüler dabei von Auszubildenden der Firmen Spies, Huning und Niemann.

Wollen dem Projekt zum Erfolg verhelfen. Von links: Klaus Wienke (Bürgerstiftung), Andreas Henseler (Unternehmensnetzwerk) und Werner Söte (SFZ). Foto: Christoph Franken



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