Theater-AG der IGS: „Die Panne“ Dem Verbrechen in Melle auf der Spur

Dieses Szenenbild von den Proben zeigt junge Akteure der IGS auf der Bühne. Foto: IGSDieses Szenenbild von den Proben zeigt junge Akteure der IGS auf der Bühne. Foto: IGS

Melle. Am 2. April findet die Premiere von „ Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt der Theater-AG in der Aula der IGS Melle statt. Es gibt noch eine zweite Aufführung.

Der 12. Jahrgang der IGS spielt unter der Leitung von Jonathan Hoffmann. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang ist aber eine Spende willkommen. Die zweite Vorstellung wird am 4. April ebenfalls um 19.30 Uhr aufgeführt.

Zum Stück: „Ein Verbrechen lässt sich immer finden.“ Nach diesem Motto gehen vier alte Herren in ihrem Lebensabend ihren alten Berufen nach. Frei vom „unnötigen Wust der Formeln, Protokolle, Schreibereien und Gesetze“, begeben sie sich auf die Suche nach dem Verbrechen, das in jedem schlummert. Ein solches Geheimnis wartet nur darauf, entdeckt zu werden. „Lassen Sie sich ein auf eine Suche in den Tiefen unserer Gedanken“, heißt es im Ankündigungstext der Schule.

Strahl der Gerechtigkeit

Weiter ist dort zu lesen: „Aber nun bist du zu uns gekommen, in unsere stille weiße kleine Villa, zu vier alten Männern, die in deine Welt hineingeleuchtet haben mit dem Strahl der Gerechtigkeit.“ Gerechtigkeit? Was ist Gerechtigkeit, wer sagt, was Gerechtigkeit ist? Das sollen die Zuschauer herausfinden und sich während der Suche in eine Welt entführen lassen, die ihre eigenen Gesetze macht.

Die Besetzung: Richter Wrage: Julia Hünnefeld; Staatsanwalt Zorn: Aaron Brömmelhaup; Verteidiger Kummer: Johannes Martin; Henker Pilet: Friederike Schulz; Angeklagter Alfredo Traps: Sven Wernich; Simone/Erzähler: Gina Walter.

Abschließend wird Friedrich Dürrenmatt zitiert: „Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN