Kiwanis Club stiftet den Erlös Meller Handtaschen-Auktion bringt Spaß und Accessoires

Persönlichen Nutzen und einen hohen Spaßfaktor bot die Handtaschen-Auktion für einen guten Zweck. Unser Foto zeigt Hausherrin und Moderatorin Christine Pietsch-Heine. Foto: Udo StremmelPersönlichen Nutzen und einen hohen Spaßfaktor bot die Handtaschen-Auktion für einen guten Zweck. Unser Foto zeigt Hausherrin und Moderatorin Christine Pietsch-Heine. Foto: Udo Stremmel

Melle. Ein Wagnis war es schon, die „1. Meller Handtaschen-Auktion“ in ein Autohaus zu verlegen, aber eine leer geräumte und bestuhlte Halle des Autohauses Pietsch erwies sich als wahrer Glücksgriff. Sie bot ideale Voraussetzungen für die Veranstaltung des Kiwanis Clubs Melle.

Dort konnten die Handtaschen an langen Tischreihen gut präsentiert und von den interessierten Gästen von allen Seiten begutachtet werden. Die zahlreich erschienen Besucherinnen und ihre männlichen Begleiter wurden vom Kiwanis Club mit Sekt und Orangensaft empfangen.  

Vor Beginn der Auktion wurden die Taschen, die in „Auktionsware“ und „Abverkauf“ unterteilt waren, kritisch von den potenziellen neuen Besitzerinnen beäugt. Die Hausherrin, Christine Pietsch-Heine, begrüßte die Gäste und wies darauf hin, dass man bei der Handtaschen-Auktion „etwas Gas geben wolle“, da es sich ja um eine Versteigerung für den guten Zweck handele und Geld für die Sanierung des Schulhofes der Wiehengebirgsschule eingenommen werden sollte. 

Während die Herren des Clubs für die Bewirtung zuständig waren, präsentierten die weiblichen Clubmitglieder zügig die Handtaschen, die in die Auktion gingen. Das Einstiegsgebot von jeweils fünf Euro wurde meist schnell überboten; es kam aber auch vor, dass eine Besucherin eine Markentasche für den Mindestbetrag mit nach Hause nehmen durfte.

Noch größere Schnäppchen können bei der sogenannten amerikanischen Versteigerung gemacht werden. Dabei wird, nach Präsentation der Tasche, eine Küchenuhr für Zeit aufgezogen, die die Bieterinnen nicht kennen. Die Versteigerung startet mit einem Einsatz von einem Euro und wird mit dem Klingeln der Uhr beendet. Die Gebote werden jeweils um einen Euro erhöht, der dann allerdings im Gegensatz zur normalen Auktion, in der nur der Gewinner zahlt, auch zu entrichten ist. Wer als Letztes vor dem Uhrenklingeln den Euro klingeln ließ, durfte sich über das erstandene Schnäppchen freuen. So wechselte zum Beispiel ein gut erhaltener Rucksack für kleines Geld die Besitzerin.

Nach Abschluss der Versteigerungen wurde auch der Abverkauf der restlichen Taschen sehr gut angenommen. Nicht nur das: Die anwesenden Damen ermunterten den Kiwanis Club, eine weitere Handtaschen-Auktion noch in diesem Jahr anzubieten, weil neben dem persönlichen Nutzen der Spaßfaktor einfach sehr groß sei. Der Club bedankte sich bei den Besuchern für die rege Teilnahme und plant eine Neuauflage im Herbst.

Bis dahin können gut erhaltene Handtaschen weiterhin im Autohaus Pietsch (Herrenteich 89) und bei Immobilien Knabe (Mühlenstraße 20, beides in Melle-Mitte) abgegeben werden.


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