Unabhängiger Landratskandidat bei der FDP Vornholt in Melle: Kritik wegen Landkreis-Gesellschaften

Von pm

Zu Gast bei der FDP: Frank Vornholt Mitte) mit Gerhard W. Barmeier (links) und Arend Holzgräfe. Foto: Dorothee Kellermann von ScheeleZu Gast bei der FDP: Frank Vornholt Mitte) mit Gerhard W. Barmeier (links) und Arend Holzgräfe. Foto: Dorothee Kellermann von Scheele

Melle. Die FDP Melle bot jetzt Mitgliedern und interessierten Bürgern die Möglichkeit, den unabhängigen Landratskandidaten Frank Vornholt kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch FDP-Vorsitzenden Gerhard Barmeier stellte Vornholt sich und seine bisherige berufliche Laufbahn als Beamter der bundespolizei vor. 

Dann erläuterte er seine Wahlkampfthemen sowie seine politischen Vorstellungen und Ziele.

Die Stärkung des ländlichen Raumes durch Schaffung und Erhaltung der erforderlichen Infrastruktur und die Steigerung der Attraktivität des Landkreises nahm er dabei besonders in den Fokus. Kritisch äußerte er sich zu den inzwischen vielfältigen Beteiligungsformen des Landkreises in Form diverser Gesellschaften. Die dadurch entstehende faktische Entmachtung des Kreistages halte er aus demokratischer Sicht für fragwürdig. Hier solle zukünftig eine Konzentration auf die Kernaufgaben einer Verwaltung erfolgen. Die Belange der Bürger müssten wieder stärker in den Blick genommen werden.

Zahlreiche weitere Themen, wie beispielsweise Kindergärten und Schulen, Pflege, qualifizierte Fachkräfte und auch die von den politischen Mitbewerbern zum Teil angedachte Gründung von Kreiswerken, wurden mit den interessierten Fragestellern fachkundig und offen diskutiert.


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