Pläne für die "Blanke Mühle" Schon 14 Bauplatzvormerkungen für neues Baugebiet in Melle

Von Norden aus der Blick über das Baugebiet „An der blanken Mühle“ Richtung Stüvestraße (rechts vorne) und über den Baumwipfeln im Hintergrund der Klimaturm. Archivfoto: Conny RutschVon Norden aus der Blick über das Baugebiet „An der blanken Mühle“ Richtung Stüvestraße (rechts vorne) und über den Baumwipfeln im Hintergrund der Klimaturm. Archivfoto: Conny Rutsch

Melle . Der Stadtteil Buer kann weiter wachsen. Die Pläne für das neue Baugebiet "An der blanken Mühle" nehmen Fahrt auf. Schon in wenigen Tagen kann mit der Erschließung begonnen werden.

In dem Bereich nördlich der Stüvestraße und südlich der Rüschenbrede sollen 44 Bauplätze ausgewiesen werden, wobei die Zufahrt und die Erschließung aus Richtung Rodenbrockstraße über die Stüvestraße erfolgen soll. Der Grunderwerb ist inzwischen erfolgt. Das neue Baugebiet soll ringartig erschlossen werden; aus Richtung Norden gibt es eine fußläufige Anbindung.

Insgesamt 44 Bauplätze sind geplant, wobei der Bebauungsplan Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser in ein- oder zweigeschossiger Bauweise vorsieht: "Mit der Zweigeschossigkeit wollen wir in Teilbereichen den Bau von Stadtvillen zulassen", äußerte sich ein Sprecher der Wohnungsbau Grönegau (WBG), die die Vermarktung des Areals übernimmt. (Weiterlesen: Glücksfall für Buer: Neues Baugebiet mitten im Ortskern)

Direkte Anbindung an den Ort

Das neue Baugebiet punktet mit einer leichten Südhanglage, einem optimalen Gefälle und einer direkten Ortsanbindung. Der Erschließungsauftrag ist bereits erteilt, so dass die Bagger schon bald anrücken können. Dem Häuslebau steht dann nichts mehr im Wege. Das teilte Dieter Finke-Gröne am Mittwoch dem Ortsrat mit: "Baubeginn soll bald möglichst sein," berichtete der Ortsbürgermeister, verbunden mit dem Hinweis, dass es bereits 14 Bauplatzvormerkungen gebe.

Mit dem Verkauf der Grundstücke werde in Kürze begonnen, bestätigt auch die Wohnungsbau Grönegau. Der Kanalbau und der Bau der Baustraße sollen bereits in der kommenden Woche in Angriff genommen werden und voraussichtlich im Oktober diesen Jahres abgeschlossen sein: "Dann können die Privaten loslegen", betonte ein Sprecher der WBG.

In der Mitte ein Treffpunkt

In der Mitte des Areals soll eine zentrale parkähnliche Grünfläche angelegt werden. Sie dient als Spielfläche und als Treffpunkt. Der Ortsrat blickt mit Vorfreude auf den Start des Baugebietes. Die dortige Ringstraße soll „Blanke Mühle“ heißen, die beiden abzweigenden Stichstraßen erhalten die Namen „Torfer Esch“ und „Möllers Kamp“. 


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