Kiepenkasper besucht Grundschüler Auf der Suche nach dem goldenen Gong in Welling

Begeistertes Mitmach-Publikum: Die Grundschüler aus dem Beutlingsdorf.
Foto: Christina WiesmannBegeistertes Mitmach-Publikum: Die Grundschüler aus dem Beutlingsdorf. Foto: Christina Wiesmann

Wellingholzhausen . Aus der Kiepe in die Schule: In der Grundschule in Wellingholzhausen war am Mittwoch Uwe Spillmann zu Besuch. Mitgebracht hatte der Puppenspieler der als „Kiepenkasper“ weltweit unterwegs ist den pfiffigen Kasper und seine Freunde und dazu ein paar ganz famose Geschichten.

Die Klassen eins und zwei sahen am Morgen ein Stück, das Uwe Spillmann in deutscher Sprache spielte. Darin überzeugten neben dem Kasper ein Hund namens Rinaldo und eine Prinzessin das junge Publikum. Einfache, strukturierte Geschichten – sprachlich ansprechend dargestellt, auch für schwächere Kinder – das ist das Rezept des Puppenspielers, der mit bezaubernder Präsenz auf der Bühne spielt und die Kinder sofort begeistert.

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„Mir macht es einfach Freude, in Versen zu schreiben“, berichtete Uwe Spillmann. Er weiß, dass die Kinder das Puppenspiel lieben „auch, wenn es heute viele nicht mehr kennen“. Puppentheater, das macht Spillmann schon seit mehr als 30 Jahren: „Ich habe es als Kind selbst so geliebt.“

Mit seinen Kiepen und den Handpuppen ist er weltweit unterwegs, spielt deutsche Stücke unter anderem in England oder in den USA und auch im Beutlingsdorf ist er ein gern gesehener Gast. „Es ist ganz beliebt bei uns und für alle ein Highlight - die Kinder freuen sich einfach“, verriet Konrektorin Bernadette Reinelt.

Groß war die Freude auch bei den dritten und vierten Klassen. Dort spielte der Kiepenkasper zwei Stücke in englischer Sprache. Im ersten Stück musste Kasper sein Musikinstrument finden. Den goldenen Gong hatte nämlich der listige Pirat stibitzt und auf der Pirateninsel im Sand verbuddelt. Zum Glück gelang es dem Kasper mithilfe von Lea und Sabrina, den frechen Pirat zu verscheuchen und den Gong zu finden.  

Magische Tricks

Im zweiten Stück versuchte sich Kasper an magischen Tricks. Doch die Hexe hat ihre Finger im Spiel und der Kasper wird tatsächlich in ein Schweinchen verzaubert. Wie gut, dass auch hier die Schüler helfen und den Kasper zurückverwandeln konnten.

Nicht jedes Wort konnten die Schüler in dem englischen Stück verstehen. Mussten sie aber auch gar nicht. Denn die wichtigen Dinge kamen an und verstrickten sich dank unterstreichender Gesten und Geräusche des Puppenspielers und dem Wissen der Schüler, zu einem soliden Ganzen.

„Voll toll“, kicherten zwei Mädchen in der ersten Reihe. Die drei Jungs daneben waren ganz enttäuscht, als auch das zweite Stück zu Ende war. „Schade, das war richtig toll“, zogen sie eine durchweg positive Bilanz.

Und auch der Kiepenkasper war glücklich. „Die Kinder haben toll mitgemacht, das hat mich besonders gefreut“, sagte ein zufriedener Uwe Spillmann, der für seine gelungenen Vorstellungen für natürlich eine Menge Applaus vom Publikum bekam.


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