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01.03.2019, 18:14 Uhr KOMMENTAR

Melle und sein Top-Act: Eine ausgezeichnete Wahl

Ein Kommentar von Michael Hengehold


Bürgermeister Reinhard Scholz, Erster Stadtrat Andreas Dreier sowie Ina Wien und Ulrike Bösemann vom Orga-Team für "850 Jahre Melle". Foto: StadtBürgermeister Reinhard Scholz, Erster Stadtrat Andreas Dreier sowie Ina Wien und Ulrike Bösemann vom Orga-Team für "850 Jahre Melle". Foto: Stadt

Melle. Warum die Wahl des Top-Acts für die dreitägigen Feierlichkeiten zum 850. Geburtstag Melles, eine ausgezeichnete ist, erläutert unser Kommentator.

Glasperlenspiel in Melle – das passt. Das erfolgreiche Duo wird das Ständchen zum 850. Geburtstag der Stadt singen, und zwar umsonst und draußen.

Das gab die Stadt am Freitag bekannt, nachdem zuvor monatelang nur von einem „nationalen Topact“ die Rede gewesen war. Das ließ natürlich Tür und Tor für Spekulationen offen. Gut, die Rolling Stones sind zwar ein Topact, aber mit der falschen Nationalität. Und sonst: Mark Forster, Max Giesinger, Andreas Bourani – etliche Namen wurden gemutmaßt.

Dabei muss aber klar sein, dass ein solcher Künstler für Melle erstens bezahlbar sein muss. Und zweitens auch kommen will. Forster umsonst im Grönegau? Wohl kaum.

Mit Glasperlenspiel hat die Stadt nun eine namhafte Band verpflichtet, die zu ihrer Größe passt. Eine ausgezeichnete Wahl.


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