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28.02.2019, 15:29 Uhr KOMMENTAR

In Melle nicht abspeisen lassen

Ein Kommentar von Christoph Franken


Eine Alternative: die vegane Pizza.Foto: dpaEine Alternative: die vegane Pizza.Foto: dpa
Daniel Naupold

Melle. Einen Antrag der UWG, die Stadt möge sich für mehr vegetarische Angebote bei Veranstaltungen einsetzen, kommentiert Christoph Franken für das "Meller Kreisblatt".

Sympathisch und werbend hatte UWG-Ratsherr Peter Mittelberg seinen Vorstoß für mehr vegetarische Angebote in Melle vorgetragen. Jeder weiß: Inhaltlich hat der Mann ja eigentlich in vielen Dingen recht. Das stellte auch CDU-Vertreter Heiko Grube nachdenklich fest.

Aber in der Ablehnung des Antrags war sich die Ausschuss-Mehrheit einig: Jeder soll selbst entscheiden können, was er essen will. Das regelt ohnehin der Markt über Nachfrage und Angebot. Wenn es da in Melle noch Nachholbedarf bei der Gastronomie geben sollte: einfach als Gast immer wieder nach vegetarischen Gerichten fragen und sich nicht mit Salat oder Kartoffeln abspeisen lassen. Die Stadt jedenfalls hat damit nichts zu tun.


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