Drei Opernsänger in Melle Die Himmlische Nacht der Tenöre in Martinikirche Buer

Christoph Franken

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„Die Himmlische Nacht der Tenöre“ ist zum zweiten Mal zu Gast in der Martinikirche  Buer. Foto: Martinimusik Buer„Die Himmlische Nacht der Tenöre“ ist zum zweiten Mal zu Gast in der Martinikirche Buer. Foto: Martinimusik Buer

Buer. Überirdisch sind die drei Tenöre nicht, aber himmlisch gut: Am Samstag dem 2. März um 19. Uhr ist „Die Himmlische Nacht der Tenöre“ zum zweiten Mal zu Gast in der Martinikirche im Meller Stadtteil Buer.

Die musikalische Reise in das Mutterland großer Opernkomponisten, nach Bella Italia, dauert aber leider nur zwei Stunden. In dieser Zeit servieren Georgios Filadelfefs, Boris Taskov und Georgi Dinev – ein Grieche und zwei Bulgaren – sowie ein vierköpfiges Kammerorchester eine vortreffliche Hommage an bedeutende musikalische Meisterwerke. 

Temperamentvolle Leidenschaft und überschwängliche Freude sind die Charakteristika der italienischen Lebensart, die Komponisten wie Giuseppe Verdi, Ruggero Leoncavallo, Ernesto De Curtis und Puccini musikalisch zum Ausdruck brachten. Die drei Tenöre interpretieren deren Werke stimmlich erstklassig. Zum Dahinschmelzen sind die Momente, wenn die Tenöre zusammen die Canzone „Passione“ von Tagliaferri singen und stimmungsvoll, bei Arien wie „La donna e mobile“.

In diesen Konzerten stehen nur die Musik, die Gesangsqualität und die exzellente Begleitung der vier bulgarischen Musikerinnen im Vordergrund. Es gibt keine Kostümshow und auch sonst gab es keine aufdringliche Effekthascherei. Neli Hazan (Violoncello), Evgenia Palazova (Violine), Milena Ivanova (Violine) und Valentina Vassileva-Filadelfefs (Piano) sitzen im Halbkreis hinter den Sängern, sodass man ihnen beim Spielen zusehen kann.

Die Opernsolisten aus den berühmtesten Opernhäusern Bulgariens (aus den Philharmonien Sofia, Plovdiv, Stara Zagora und Ruse) treffen zusammen, um dem Publikum die schönsten und ergreifendsten Werke unserer Zeit zu präsentieren. In einem zweistündigen Programm gibt es  unter anderem Arien wie z.B. “E lucevan le stelle” und “Domanda al ciel...” aus Tosca, Rigoletto und Don Carlos, und “Agnus Dei”, “Ave Maria” und “Panis angelicus“. Auch “Nessun Dorma“, welche in jüngster Zeit durch die Interpretation von Paul Potts in die populäre Musik Einzug gehalten hat und somit auch ein Publikum erreichte, das für die klassische Musik gewonnen werden konnte, wird nicht fehlen.

Nummerierte Platzkarten sind zu 28,- € hier erhältlich: Meller Kreisblatt, Buchhandlung Sutmöller, Melle; Rullkötters Blumenhaus, Buer und über das Info- und Kartentelefon der Martinimusik 0173/2505926.


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