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11.02.2019, 16:51 Uhr KOMMENTAR

Wellingholzhausen muss kämpfen

Ein Kommentar von Michael Hengehold


Dieses Verkehrsschild würden viele Wellingholzhausener gerne an ihrem Ortseingang sehen. Foto: Michael HengeholdDieses Verkehrsschild würden viele Wellingholzhausener gerne an ihrem Ortseingang sehen. Foto: Michael Hengehold

Wellingholzhausen. Die Kommunalpolitik in Wellingholzhausen unternimmt einen weiteren Versuch, doch noch zu einer Umgehungsstraße zu kommen. Auch wenn das aktuell wenig erfolgversprechend ist, so bleibt den Akteuren vor Ort gar nichts anderes über, meint unser Kommentator.

Es nützt ja nichts. Sollen die Wellingholzhausener die Köpfe in den Sand ihres FFH-Gebietes stecken und den Verkehr unbeanstandet durch ihr Dorf rollen lassen? Natürlich nicht. Auch wenn sich derzeit keine Lösung abzeichnet: sie müssen kämpfen. "Weiter, immer weiter", würde Torwart-Titan Oliver Kahn ihnen zurufen.

Alles, was die Kommunalpolitik aktuell tun kann, ist allerdings, das Thema in der Diskussion zu halten. Das haben jüngst SPD und Grüne mit ihrer Tempo-30-nachts-Idee erreicht, nun machen die Christdemokraten einen guten Vorschlag. Gut deshalb, weil er im besten Falle bis nach Hannover dringt, wenn Melles Bürgermeister Reinhard Scholz den Plan unterstützt. Und nur in der Landeshauptstadt kann das Problem gelöst werden.


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