Wo wird Fußball-Leo stehen? Nacht des Sports: Akbayram feiert Triple mit SC Melle

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Die drei bisherigen Gewinner des Fußball-Leo vom SC Melle: Jonas Strehl (links), Lukas Kleine-Kalmer und der aktuelle Preisträger Yakup Akbayram (Mitte). Foto: Detlev DrobeckDie drei bisherigen Gewinner des Fußball-Leo vom SC Melle: Jonas Strehl (links), Lukas Kleine-Kalmer und der aktuelle Preisträger Yakup Akbayram (Mitte). Foto: Detlev Drobeck

Melle/Osnabrück Das Triple ist perfekt: Zum dritten Mal nacheinander hat ein Spieler des Landesligisten SC Melle bei der Wahl zum Sportler des Jahres der Region Osnabrück den Fußball-Leo gewonnen. „Wir waren schnell im Partymodus“, berichtet Yakup Akbayram von der Verleihung der Leo-Awards.

Der 27-jährige Akbayram war nicht der einzige Meller Preisträger des Abends: Walkenhorst Motorsport wurde Mannschaft des Jahres.

Der Offensivspieler feierte gemeinsam mit seinen Mitspielern die Nacht des Sports im Osnabrücker Alando Palais. Mit dabei waren auch die vorherigen SCM-Sieger Lukas Kleine-Kalmer und Jonas Strehl. Als Laudator Kenny Krause, bekannt aus der Fußball-TV-Serie „Das T steht für Coach“, den Erstplatzierten in der Kategorie Fußball-Leo aufrief und den Vornamen „Yakup“ nannte, wurde es rund um den Gemeinten laut. Im allgemeinen Jubel hörte der Meller gar nicht, dass der Laudator ihm einen falschen Nachnamen zuwies.

„Ich war ganz schön aufgeregt, als ich auf die Bühne gerufen wurde, und habe fieberhaft überlegt, was ich sagen könnte. Zum Glück wurden mir dann Fragen gestellt“, schildert Akbayram den großen Moment.

Auf die Frage nach den Zielen mit seinem Verein antwortete der Geehrte, er wolle mit dem auf einem Abstiegsplatz überwinternden Landesligisten erst einmal so schnell wie möglich den Tabellenkeller verlassen. Für die nächsten Jahre sei es dann das Ziel, „gegen die da vorne“ zu spielen, sagte der Gewinner und zeigte auf die Spieler des Oberligisten TuS Bersenbrück. Er würde sein Team irgendwann gerne in die Oberliga schießen. Doch für die aktuelle Spielzeit gehe es um einen gesicherten Mittelfeldplatz.

Nach den obligatorischen Siegerfotos feierte die SCM-Delegation feucht-fröhlich. „Die Nacht des Sports war ein sehr schönes Erlebnis. Mit dem ganzen Team und dem Leo im Alando: Besser geht es nicht. Der Award war für mich persönlich fußballerisch bisher die tollste Auszeichnung“, freute sich der 27-Jährige. Er versteht sie als Würdigung seines Werdegangs und zugleich als Ansporn für die Restsaison. „Ich möchte meine Wahl natürlich auf dem Platz bestätigen. Aber dafür brauche ich eigentlich keine solche Abstimmung: Ich versuche immer alles zu geben.“

Bleibt noch die Frage, wo die transparente Sieger-Trophäe, die bei der Gala durch viele Hände gewandert ist, aufgestellt wird. „Meine Frau meint: bei uns zu Hause. Ich würde sie aber gerne in mein Büro im Autohaus Pietsch stellen. Dann habe ich immer ein schönes Gesprächsthema mit den Kunden. Aber erst einmal muss ich sie putzen. Da sind so viele Fingerabdrücke drauf.“

Motorsportler-Leo reist

Der Osnabrücker Sportpreis für die männliche Mannschaft des Jahres 2018, Walkenhorst Motorsport aus Melle, ist derweil zu Besuch in Australien. Denn dort sind die Fahrer gerade bei einer internationalen Serie im Einsatz. Teammanager Niclas Königbauer nahm den Leo am Freitagabend im Alando entgegen und flog am Sonntagmorgen mit dem Team in die Ferne. Die Meller Motorsportler hatten mit dem Sensationssieg beim weltgrößten 24-Stunden-Rennen für GT-3-Fahrzeuge im belgischen Spa ihren bisher größten Erfolg gefeiert und so auch das hiesige Leo-Rennen gemacht.


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