Ausschüsse beraten über Erweiterung Sandhorstschule in Bruchmühlen braucht mehr Räume

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Die Sandhorstschule in Bruchmühlen soll um zwei Klassenräume erweitert werden. Foto: Simone GraweDie Sandhorstschule in Bruchmühlen soll um zwei Klassenräume erweitert werden. Foto: Simone Grawe

Bruchmühlen. Der Bauboom macht auch vor Bruchmühlen nicht halt. Neue Baugebiete entstehen, und das wirkt sich auf die Schullandschaft aus. Die Schülerzahlen steigen, und entsprechend soll schon bald die Sandhorstschule um zwei Klassen erweitert werden.

Während einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für „Bildung und Sport“ und „Gebäudemanagement“ sollen am Donnerstag, 31 Januar, die Weichen für das weitere Vorgehen gestellt werden. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Forum.

Bereits in der Ausschusssitzung des Gebäudemanagements Anfang Oktober hatte Guido Kunze, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, über den Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten berichtet. Inzwischen hat die Stadt als Schulträger in Abstimmung mit der Schulleitung verschiedene Varianten erarbeitet.

Schon konkrete Pläne

Bereits zum nächsten Schuljahr braucht die Sandhorstschule einen weiteren Klassenraum und zum darauf folgenden Schuljahr einen weiteren, sodass sich der Bedarf von fünf auf sieben Klassenräume erhöht. Die Schule wünscht angesichts möglicher Inklusionskinder, einen achten Klassenraum einzuplanen.

Auf dieser Basis hat die Verwaltung konkrete Pläne zu möglichen Erweiterungen erarbeitet, wobei drei Varianten zur Auswahl stehen. Der erste Vorschlag sieht einen zweigeschossigen Anbau im westlichen Bereich der Schule vor, wobei sich die Baukosten auf knapp 3,1 Millionen Euro belaufen.

2,9 Millionen Euro Baukosten

Die Variante zwei sieht zwei eingeschossige Anbauten vor, die an der Ostseite sowie an der Westseite angebaut werden. In diesem Fall sind Kosten von knapp 2,9 Millionen Euro veranschlagt.

Der dritte Vorschlag beinhaltet einen zweigeschossigen Anbau im östlichen Teil der Schule im Bereich der jetzigen Fahrradständer. Hierbei belaufen sich die Baukosten auf 2,9 Millionen Euro.

Die Verwaltung favorisiert Variante drei: Hier werden die Vorteile einer kompakten Bauweise, die stimmige Integration des Anbaues über zwei Geschosse sowie ein zusammenhängend großer Schulhof als Pluspunkte gegenüber den anderen Vorschlägen angeführt. So werde durch den Abbruch des ehemaligen Hausmeisterhauses bei dieser Variante der Schulhof vergrößert, so dass die Aufsicht einen gesamten Überblick über den Schulhof habe. Bei einer Größe von rund 2400 qm werde zudem die zur Verfügung stehende Fläche optimal ausgenutzt.

Nach den Plänen der Verwaltung soll die Baumaßnahme im Herbst dieses Jahres starten mit dem Ziel, dass die neuen Klassen zum Schuljahresbeginn 2020 bezugsfertig sind.


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