Fackelwanderung bei Nieselregen Magda I. und Josef I. regieren Westerhausener Grünkohlvolk

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Fröhliches Grünkohlvolk: Marga I .(Oberhespe) und Josef I. (Holtkamp) (mit Ketten) freuten sich gemeinsam mit dem alten Königspaar Wolfgang I. und Hannelore I. (Dritter und Vierter v. links) und dem Vereinsvorsitzenden Frank Strötzel (links) und „Bauer Edu“ (Eduard Meyer zu Eissen, Zweiter von links) und Heiko Skibbe (HVV) über die gelungene Mahlzeit. Foto: Michaela StrötzelFröhliches Grünkohlvolk: Marga I .(Oberhespe) und Josef I. (Holtkamp) (mit Ketten) freuten sich gemeinsam mit dem alten Königspaar Wolfgang I. und Hannelore I. (Dritter und Vierter v. links) und dem Vereinsvorsitzenden Frank Strötzel (links) und „Bauer Edu“ (Eduard Meyer zu Eissen, Zweiter von links) und Heiko Skibbe (HVV) über die gelungene Mahlzeit. Foto: Michaela Strötzel

pm Oldendorf. Nieselregen und Kälte: Beste Voraussetzungen also für einen deftigen Teller Grünkohl. Doch bevor die 8. Westerhausener Grünkohlmahlzeit im Gasthaus Hubertus serviert wurde, erkundeten die knapp 130 Teilnehmer mit Bauer Edu (Eduard Meyer zu Eißen) die Geschichte ihres Ortes.

Der besondere Charme und Witz bei der Fackelwanderung ist die Geselligkeit und das Miteinander zwischen den örtlichen Vereinen und Verbänden. Es zeigt, wie wichtig diese Veranstaltung für die dörfliche Gemeinschaft geworden ist.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Fackeln entzündet, die den Wanderern den Weg wiesen. Organisiert wurde die Fackelwanderung wie eh und je in guter Gemeinschaft vom Heimat- und Verschönerungsverein und vom TSV Westerhausen-Föckinghausen.

Erste Ansiedlungen

Für die kleine Rast zwischendurch waren die Fackelwanderer bestens gerüstet. Denn der handgezogene Leiterwagen mit der obligatorischen „Marschverpflegung“ war natürlich dabei.

Vom Treffpunkt im Ort führte der Weg zuerst noch ohne Fackeln zu Brinkers Dorfschmiede. Hier erklärte Bauer Edu die Unterschiede des Handwerks früher und heute und anschließend stellte Schmiedemeister Michael Brinker sein Unternehmen vor. Themen waren auch die vielen Tischlereien im Dorf und die ersten Ansiedlungen in der Nachkriegszeit. Auch für die vielen Einheimischen gab es wieder viele interessante Informationen.

Über die Eisenbahnstraße, vorbei am Kindergarten, führte der Weg schließlich zum Gasthaus Hubertus der Familie Wiesehahn. Dort wartete auf die hungrigen Fackelwanderer die mittlerweile achte Westerhausener Grünkohlmahlzeit.

„Klönschnack“

Mit den etwas abgewandelten und mittlerweile schon fast traditionellen Worten von Kurt Plötz: „Da liegt nun Heimat auf dem Teller, das Herz wird groß, der Hals ganz weit, dass Bier gezapft der Schluck schön kalt – In Westerhausen ist Grünkohlzeit!“ eröffneten Gastwirt Volker Wiesehahn und Frank Strötzel (Vorsitzender des TSV) das reichhaltige Grünkohlbuffet.

Frisch gestärkt wurde das alte Königspaar Hannelore I. (Meyerdierks) und Wolfgang I. (Terme) verabschiedet. Dann wurde per Los der Nachfolger gezogen. Ein großes Raunen und ein großer Applaus begleiteten dann die Proklamation als Heiko Skibbe (2. Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsvereines), Mareile Wiesehahn (Wirtin des Gasthauses Hubertus) und Frank Strötzel (Vorsitzender des TSV Westerhausen-Föckinghausen) mit Marga I. (Oberhespe) aus Oberholsten und Josef I. (Holtkamp) aus der Oldendorfer Heide zum neuen Grünkohlkönigspaar des wohl kleinsten Königreiches ernannt wurden.

Anschließend folgten noch einige gemütliche Stunden bei „Klönschnack“ und man freut sich jetzt schon auf das nächste Jahr.


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