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28.01.2019, 17:31 Uhr KOMMENTAR

Welling zeigt Gemeinschaftssinn

Ein Kommentar von Simone Grawe


Am Kindergarten Sonnenblume in Wellingholzhausen wurden im August 2017 Container aufgestellt, um die akute Raumnot zu beheben.Am Kindergarten Sonnenblume in Wellingholzhausen wurden im August 2017 Container aufgestellt, um die akute Raumnot zu beheben.

Melle. Die Kita Sonnenblume soll um zwei Kita-Gruppen sowie um eine Regelgruppe erweitert werden. Dazu muss der Sportplatz um 15 Meter verschoben werden. Der Sportverein ist damit einverstanden; ein Zeichen von Gemeinschaftssinn, findet unsere Kommentatorin.

Immer mehr Geburten und eine steigende Nachfrage nach Krippen- und Kita-Plätzen: Diesen Trend bekommt auch Wellingholzhausen zu spüren, wo die Kita Sonnenblume aus allen Nähten platzt. Darauf hat die Stadt schon 2017 reagiert, als sie Container installierte, um Platz für 24 neue Krippenkinder zu schaffen. Diesem Übergang sollen nun eine Sanierung und eine Erweiterung folgen. Die von der Stadt favorisierte Variante sieht einen Anbau nebst Verschiebung des Sportplatzes vor. Das Konzept klingt logisch, denn es ist nicht nur preiswerter, sondern auch für den Sportverein tragbar, da er seinen Trainings- und Spielbetrieb fortsetzen kann.

Daneben gibt es laut Verwaltung bereits im Vorfeld der politischen Entscheidung eine grundsätzliche Zustimmung aller Beteiligten. Dieses Beispiel zeigt: Welling zeigt Gemeinschaftssinn, ganz im Gegensatz zu Buer.


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