Lob von Gerda Hövel Freude über W-Lan-Förderung in Melle durch die EU

Die EU fördert auch in Melle das öffentliche WLAN-Netz. Auf dem Marktplatz der Stadt Quakenbrück ist es bereits seit einem Jahr installiert. Foto: Christian GeersDie EU fördert auch in Melle das öffentliche WLAN-Netz. Auf dem Marktplatz der Stadt Quakenbrück ist es bereits seit einem Jahr installiert. Foto: Christian Geers

Melle. Sowohl die CDU-Landtagsabgeordnete Gerda Hövel als auch die Stadtspitze freuen sich, dass Melle 15000 Euro zur Errichtung von öffentlichen W-Lan-Hotspots erhält (wir berichteten). Das Geld stammt von der Europäischen Kommission.

„Mit diesem Projekt möchte die EU-Kommission frei zugängliches W-Lan an öffentlichen Plätzen und Gebäuden fördern“, sagte Gerda Hövel. Sie ist Mitglied im Landtags-Ausschuss für Digitalisierung. Gerda Hövel lobte in einer ersten Reaktion auch das „wache Auge der kommunalen Verwaltung in Melle“. Schließlich gehöre die Stadt zu den 2800 europäischen Kommunen, die in der ersten Ausschreibungsrunde den Zuschlag für einen W-Lan-Gutschein erhalten haben. Beworben hatten sich 13000 Kommunen. Neben Melle waren 34 weitere niedersächsische Kommunen in den Genuss der EU-Förderung gekommen.

Die Kommunen müssen im Gegenzug die laufenden Kosten, wie beispielsweise die Internetgebühren und die Instandhaltung des Materials, für mindestens drei Jahre tragen.

„Das ist ein tolles Projekt, und es ergänzt den niedersächsischen Masterplan für Digitalisierung in sinnvoller Weise“, erklärte Gerda Hövel. In dessen Rahmen werde das Land in den kommenden drei Jahren rund elf Millionen Euro in öffentliches W-Lan investieren.

„Wird zeitnah realisiert“

„Wir haben die Nachricht hocherfreut zur Kenntnis genommen. Mit dem Geld können wir unseren Bürgern weitere kostenlose und werbefreie W-Lan-Zugänge in das Internet ermöglichen und so den Bürgerservice weiter erhöhen“, sagte Stadtsprecher Jürgen Krämer. Die Stadt werde sich jetzt intensiv mit der Frage beschäftigen, wo die neuen W-Lan-Zugänge eingerichtet werden sollen, um die Finanzmittel optimal einzusetzen. „Obwohl uns für die Umsetzung des Vorhabens den Förderrichtlinien zufolge insgesamt 18 Monate Zeit zur Verfügung stehen, werden wir alles daransetzen, das Ganze zeitnah zu realisieren“, betonte der Sprecher.

Die EU stellt zwischen 2018 und 2020 für das „WiFi4EU-Programm“ insgesamt rund 120 Millionen Euro zur Verfügung. Schon in den kommenden Wochen wird die Kommission die europäischen Kommunen dazu aufrufen, sich für die nächste „WiFi4EU-Ausschreibung“ zu bewerben. fr


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