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30.12.2018, 18:00 Uhr KOMMENTAR

Eine dringende Bitte an Meller Familien

Ein Kommentar von Christoph Franken


Blick auf die Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor vier in Tschernobyl. Der Ort der Atomkatastrophe kann heute von Reisenden besucht werden. Foto: Roman Pilipey/dpaBlick auf die Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor vier in Tschernobyl. Der Ort der Atomkatastrophe kann heute von Reisenden besucht werden. Foto: Roman Pilipey/dpa

Melle. Die Bemühungen des Arbeitskreises, Gastfamilien für Gomelkinder in Melle zu finden, kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Endspurt für die Kids aus der Gomel-Region: 14 von ihnen könnten sich im Sommer in Melle von der nach wie vor belasteten Umwelt ihrer Heimat erholen, wenn sich noch sieben Gasteltern fänden.

Ja, es ist nicht einfach, so früh eine Zusage zu geben. Aber genau das will Weißrusslands Diktator Lukaschenko mit seinen hohen bürokratischen Hürden erreichen: Möglichst wenig Kinder in den Westen lassen. Dort könnten sie nämlich nicht nur Erholung genießen, sondern auch infiziert werden: mit liberalem und Mut machendem Lebensstil. Geben Sie den Kindern auch diese Chance!


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