Als Gasteltern für Gomel-Kinder Nur noch sieben Familien für Melle fehlen

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Werben um Gastfamilien: Anne Grothaus (links) und Dagmar zur Nedden. Foto: Christoph FrankenWerben um Gastfamilien: Anne Grothaus (links) und Dagmar zur Nedden. Foto: Christoph Franken

Melle. Nur noch sieben Gastfamilien für Kinder aus der Region Tschernobyl werden in Melle gesucht: Ein erster Aufruf des Organisations-Teams des Meller Arbeitskreises war schon recht erfolgreich: 18 Familien erklären sich bereit, insgesamt 36 Kinder vom 5. Juni bis 3. Juli bei sich zu beherbergen

„Es wäre aber toll, wenn wir wieder 50 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren nach Melle holen könnten“, betonten Anne Grothaus und Dagmar zur Nedden für den Arbeitskreis. Die Zahl 50 sei organisatorisch günstig zu händeln. So könnten die Kinder beispielsweise mit einem Bus zu einzelnen Programmpunkten wie den Osnabrücker Zoo oder zum Safaripark Stukenbrock gefahren werden.

„Den Kindern tut das gut“

Noch wichtiger ist den Team-Mitgliedern aber, dass 14 weitere Kinder die Chance auf einen Erholungsurlaub bekommen. „Die Ferientage in Melle tun den Kindern nachweislich gut und stärkten deren Immunsystem“, erklärte Anne Grothaus.

Die Landeskirche zahlt den Flug und die Versicherung für die Kinder. Die Gasteltern werden gebeten, die Gomel-Kinder unterzubringen, zu verpflegen und morgens zum Gemeindehaus zu fahren. Es ist aber auch ein Kleinbus für solche Fahrten im Einsatz. Das Programm wird montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr im Petri-Gemeindehaus angeboten, um die Gasteltern zu entlasten.

Wegen hoher bürokratischen Hürden gibt es einen frühen Meldeschluss: 6. Januar.

Meldungen bitte an Ulrike Kaiser unter 05422/5659 (9 bis 11 Uhr) und Anne Grothaus unter Telefon 05402/5385 oder E-Mail: af.grothaus@t-online.de


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