Drei Fragen an Raphael Stock „Mit Spaß in Melle einkaufen“

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Den Zusammenschluss der Kaufleute in der Meller Innenstadt, die Werbegemeinschaft Melle-City, leitet Raphael Stock. Foto: Christoph FrankenDen Zusammenschluss der Kaufleute in der Meller Innenstadt, die Werbegemeinschaft Melle-City, leitet Raphael Stock. Foto: Christoph Franken

Melle. Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Melle-City, Raphael Stock, bilanziert das Weihnachtsgeschäft aus Sicht der Meller Einzelhändler.

Herr Stock, sind Sie und Ihre Kollegen mit den getätigten Geschäften der zurückliegenden Tage zufrieden?

Ja, die Kollegen, mit denen ich bisher gesprochen habe, sind zufrieden. Wir liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau. Da das Weihnachtsgeschäft landes- und bundesweit nicht so gut lief, haben wir in Melle diesem Trend also trotzen können. Das führe ich nicht zuletzt auf die gute Struktur unserer Fachgeschäfte in der City zurück. Dazu hat sich der Weihnachtsmarkt positiv ausgewirkt, denn er zog Besucher und damit auch Kunden für unsere Geschäfte von außerhalb an. Die Lebendigkeit unserer Innenstadt hat sich erneut als ein wichtiger Faktor für den Einzelhandel erwiesen. Und: All das ist auch ein Verdienst der starken Leistung unserer Webegemeinschaft.

Welche Branchen waren in diesem Jahr besonders gefragt?

Da kann ich nur Stimmungen und gefühlte Trends widergeben, denn wir haben dazu in Melle keine konkreten Zahlen. Klar ist aber, dass technische Produkte wieder sehr gefragt waren. Ich nenne hier am erster Stelle Handys, Computer und Fernsehgeräte. Bücher und Mode liefen sicherlich auch gut, denn sie gehören zum typischen Weihnachtsgeschäft einfach dazu. Schuhe dagegen sind eher kein typisches Weihnachtsgeschenk.

Hat sich der zunehmende Online-Handel auch auf das Weihnachtsgeschäft in Melle ausgewirkt?

Grundsätzlich führt der Online-Handel natürlich zu veränderten Kaufgewohnheiten und Strukturen. Das ist überall und natürlich auch in Melle zu spüren. Es wird in diesem Bereich auch weiterhin Veränderungen geben. Aber die Wachstumsraten sind im Online-Handel gar nicht mehr so groß. Insofern ist bald von einer Stagnation auszugehen und wir müssen uns den Kuchen neu aufteilen. Da punkten wir schon jetzt mit Service, Beratung und Aufenthaltsqualität. Und wir bieten weiterhin eine attraktive City an. Mit diesen Stärken haben wir gute Chancen, uns zu behaupten. Denn über allem steht der Anspruch der Verbraucher und gleichzeitig unser Motto: „Einkaufen muss Spaß machen.“


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